1. 24RHEIN
  2. Welt
  3. Deutschland

Großer Sternschnuppen-Schauer am 14. Dezember – wie sieht man die Geminiden?

Erstellt:

Von: Oliver Schmitz

Sternschnuppen am Nachthimmel über einem Baum.
Die Geminiden sind der Meteorstrom mit den meisten Sternschnuppen. (Symbolbild) © Matthias Balk/dpa

Deutschland steht mit den „Geminiden“ der größte Sternschnuppen-Regen des Jahres 2021 bevor. Am 14. Dezember hat er seinen Höhepunkt. Wie sieht man die Sternschnuppen?

Köln – Auch in diesem Jahr ergießt sich Mitte Dezember wieder der Sternschnuppen-Schauer „Geminiden“ über den Nachthimmel in Deutschland und Nordrhein-Westfalen. Beim Höhepunkt am 14. Dezember könnten bis zu 150 Meteore die Stunde zu sehen sein – wenn denn das Wetter denn mitspielt.

GeminidenMeteorstrom
ZHR (Meteore pro Stunde)150
Beginn4. Dezember
Maximum14. Dezember
Ende20. Dezember
RadiantenpositionRA: 7h 28m; DE: +33°
Populationsindex r2,6
Geozentrische Geschwindigkeit35 km/s

Geminiden: Wann gibt es die Sternschnuppen 2021?

Jedes Jahr kommt es zu etlichen verschiedenen Naturschauspielen. Kaum etwas fasziniert die meisten Menschen aber so sehr wie Meteorströme. Erst im August hatte der Sternschnuppen-Regen der Perseiden für viel Aufmerksamkeit gesorgt, nun sollten Fans des Spektakels aber erneut ihre Ohren spitzen: Im Dezember flitzen mit den Geminiden erneut etliche Sternschnuppen über den Himmel. In ihrem Maximum in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember gelten sie sogar als der größte Strom des Jahres.

Um das Himmelspektakel zu sehen, zu können, muss nicht nur erst der Mond untergegangen, sondern auch das Wetter gut sein. Die Vorhersagen für Nordrhein-Westfalen und das Rheinland sehen derzeit aber nicht so rosig aus. LautWetter.com soll es unter anderem in den beiden Großstädten Köln und Düsseldorf sowie Umgebung zwar nicht regnen, dafür aber wolkig sein.

Geminiden Dezember 2021: Wie kann man die Sternschnuppen sehen?

Wer seine Chance für einen Blick auf das Spektakel erhöhen möchte, muss laut der Vereinigung der Sternfreunde seinen Blick nach Osten richten. Das Sternbild Zwillinge – aus dem die Geminiden zu entspringen scheinen – stehe im Laufe der Nacht hoch im Süden. „Am Dienstagmorgen streben sie im Nordwesten ihrem Untergang entgegen“, heißt es.

Die Zwillinge gehen nach Angaben der Vereinigung bereits in den Abendstunden am Osthimmel auf, daher sei die ganze Nacht über mit Sternschnuppen zu rechnen. Am besten kann man die Geminiden aber wohl ab Mitternacht sehen.

Wer jede Gelegenheit für einen Blick auf den Meteorstrom nutzen möchte, kann das auch bereits vor dem 14. Dezember. Bereits seit letztem Wochenende (ab 4. Dezember) bis kurz vor Weihnachten sind schon viele Sternschnuppen am Himmel. Ebenfalls bereits vor dem Höhepunkt der Geminiden, kann am 12. Dezember der Komet Leonard mit bloßem Auge gesichtet werden.

Sternschnuppen Dezember 2021: So entstehen die „Geminiden“

Tatsächlich entspringen die Geminiden nicht wirklich dem Sternbild Zwillinge. Dies ist laut den Sternfreunden nur ein perspektivischer Effekt. Der Grund für ihr Auftreten sei, dass die Erde eine kosmische Staubwolke durchquere. Diese stamme vermutlich von dem Kleinplaneten Phaethon, der möglicherweise zerbrochen sei und Trümmerteile hinterlassen habe. Beim Eindringen in die Erdatmosphäre verglühen diese dann und sind als Sternschnuppen am Himmel zu sehen. (os mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

Auch interessant