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Stau-Alarm in NRW: Wo es in den Sommerferien eng wird

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Von: Benjamin Stroka

Autos stehen auf der Autobahn im Stau und eine Karte des ADAC (Montage).
Stau und stockender Verkehr droht in den Sommerferien vor allem an den Wochenenden (Symbolbild). © Rolf Poss/Imago & ADAC

Am 27. Juni beginnen in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien. Reisende müssen sich vor allem an Wochenenden auf Stau auf den Autobahnen einstellen.

Köln/Hamm – Sommerzeit ist nicht nur Urlaubszeit, sondern auf vielen Autobahnen in NRW normalerweise auch Baustellenzeit. In Nordrhein-Westfalen beginnen mit dem Wochenende des 25./26. Juni die Sommerferien. Bei nur noch wenigen Corona-Regeln wird in diesem Jahr wieder ein echter Urlaubsboom erwartet. Doch das dürfte vor allem an den Wochenenden auch für sehr volle Autobahnen und kilometerlange Staus sorgen – trotz der Alternativen durch das 9-Euro-Ticket.

Sommerferien NRW: Wo auf Autobahnen Stau droht

Eine Karte mit Stau-Gefahr auf Strecken.
Der ADAC rechnet auf diesen Strecken mit erhöhter Staugefahr in NRW. © ADAC

In ganz NRW könnten Baustellen und Sperrungen für Probleme sorgen, wie nun der ADAC mitteilte. Man erwarte „volle Autobahnen, aber kein Stau-Chaos“. Dennoch droht vor allem zu bestimmten Zeiten Stop & Go. „Die höchste Staugefahr auf den Autobahnen sieht der ADAC in NRW während der Sommerferien immer freitags von 14 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr, vor allem auf den Strecken in Richtung Nord- und Ostseeküste, die Niederlande und auf dem Weg in den Süden“, heißt es vonseiten des ADAC.

Auf diesen Autobahnen rechnet der ADAC mit der größten Stau-Gefahr:

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Ein Überblick, über die größten Baustellen auf den wichtigsten Autobahnen:

Stau-Gefahr in Sommerferien: Autobahnen unter der Woche nutzen

Die Autobahn Westfalen hat angekündigt, an den Ferienwochenenden „auf die Einrichtung von Tagesbaustellen, die nicht zwingend nötig sind“, verzichten zu wollen. Dennoch gibt es bereits viele Baustellen, Engpässe und Sperrungen, die verschiedene Autobahnen in NRW zum Nadelöhr für die Sommerferien machen dürften. Es wird daher empfohlen, möglichst die Hauptreisezeiten am Freitagnachmittag und am Samstag zu meiden. „Von montags bis donnerstags ist in der Urlaubszeit aufgrund des geringeren Berufsverkehrs auf den Autobahnen in der Regel weniger los als außerhalb der Ferien. Auch an Sonntagnachmittagen ist die Verkehrslage erfahrungsgemäß entspannter“, betont Niederlassungsdirektorin Elfriede Sauerwein-Braksiek.

Übrigens: In Niedersachsen und Hessen beginnen die Sommerferien 2022 etwas später. Ab dem 14. Juli (Start der Sommerferien in Niedersachsen) droht dann auf den nördlichsten Autobahnen in NRW nochmal mehr Stau. Ab dem 25. Juli (Start der Sommerferien in Hessen) droht das Gleiche im südlichen Teil. (bs)

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