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Diese Sternbilder, Planeten und Sternschnuppen können Sie im Januar 2023 am Himmel sehen

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Von: Tanja Banner

Was ist am Sternenhimmel zu sehen? Der Monatsüberblick zeigt es.
Was ist am Sternenhimmel zu sehen? Der Monatsüberblick zeigt es. © imago/Science Photo Library

Der Nachthimmel im Januar 2023 hat nicht nur viele Sterne zu bieten. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Treffen zweier Himmelskörper: ein Überblick.

Frankfurt – Das Jahr 2023 startet astronomisch gesehen mit gleich mehreren besonders hellen Sternen am Himmel. Sirius – der hellste Stern am Himmel – ist zu Jahresbeginn im Südosten zu sehen. Der Stern im Sternbild Großer Hund flackert bläulich-weiß, im Fernglas oder Teleskop betrachtet, erinnert das Licht des Sterns an eine Discokugel, berichtet fr.de.

Zu den weiteren hellen Sternen im Januar zählt Kapella, ein gelblich leuchtender Stern im Sternbild Fuhrmann, hoch am Himmel. Aldebaran strahlt rötlich im Sternbild Stier im Südwesten. Im Osten leuchten mit Kastor und Pollux die beiden Hauptsterne des Sternbilds Zwillinge und auch Prokyon im Sternbild kleiner Hund ist hell zu sehen. Die Sterne Beteigeuze und Rigel im Sternbild Orion sind ebenfalls nur schwer zu übersehen.

Nachthimmel im Januar 2023: Sechs Sterne bilden ein Wintersechseck

Sechs dieser Sterne – Sirius, Prokyon, Kastor, Kapella, Aldebaran und Rigel – bilden das Wintersechseck, das um Mitternacht am südlichen Himmel zu sehen ist. Die Sterne Beteigeuze, Sirius und Prokyon bilden außerdem ein gleichseitiges Dreieck – das Winterdreick.

Sowohl Wintersechseck als auch Winterdreieck sind zwar auffällig am Himmel, aber keine von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) festgelegten Sternbilder. Es handelt sich um sogenannte Asterismen, präzise definierte Muster von Sternen, die kein Sternbild sind, aber häufig gebraucht werden. Auch der Große Wagen ist ein Asterismus, da er nur ein Teil des Sternbilds Großer Bär ist.

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Tolles Fotomotiv am Nachthimmel im Januar: Venus trifft Saturn und die schmale Mondsichel

Wer im Januar nach einem Highlight am Sternenhimmel sucht, dürfte bei der Venus hängenbleiben. „Sie wird nach langer Abwesenheit wieder am Abendhimmel auftauchen“, weiß Sven Melchert von der Vereinigung der Sternfreunde. „Man findet sie etwa ab Mitte des Monats in der Abenddämmerung über dem Südwesthorizont.“ Die Sichtbarkeit der Venus als „Abendstern“ wird täglich besser, bis sie im Juli ihre maximale Helligkeit erreicht.

Bereits im Januar liefert der Planet das Fotomotiv des Monats: „Am 22. Januar zieht Venus nah am Ringplaneten Saturn vorbei, der seinerseits zunehmend in der Abenddämmerung verschwindet“, erklärt Melchert gegenüber fr.de. „Einen Tag später sieht man die sehr schmale Sichel des zunehmenden Mondes neben den beiden Planeten. Das ist das himmlische Highlight im Januar und ein tolles Fotomotiv.“

Kein Planet am Nachthimmel kann der Venus im Januar das Wasser reichen

Neben der Venus sind auch andere Planeten im Januar am Himmel zu sehen – doch kein Planet kann dem Abendstern das Wasser reichen. Merkur ist wie immer nur kurz am Himmel zu sehen und aufgrund seiner Nähe zur Sonne nicht leicht zu finden. Ende Januar kann man ihn für kurze Zeit kurz vor Sonnenaufgang am Morgenhimmel entdecken.

Der Saturn verabschiedet sich im Januar täglich etwas früher – er geht bereits kurz nach dem Einbruch der Dunkelheit unter und wird bald ganz vom Abendhimmel verschwinden. Der rote Planet Mars ist im Januar noch recht hell am Himmel zu sehen – er zehrt noch von seiner Oppositionsstellung am 8. Dezember 2022, als er der Sonne am Himmel genau gegenüber stand. Doch seine Helligkeit lässt im Laufe der Zeit immer weiter nach. Der helle Jupiter geht im Januar bereits weit vor Mitternacht unter und wird bald nur noch tagsüber am Himmel stehen.

Mondphasen im Januar 2023
1. Januar:Zunehmender Halbmond
7. Januar:Vollmond (00.09 Uhr)
14. Januar:Abnehmender Halbmond
21. Januar:Neumond (21.55 Uhr)

Sternschnuppen im Januar 2023: Vollmond stört die Quadrantiden

Wer nach dem Sternschnuppen-Strom der Geminiden im Dezember noch Wünsche offen hat, der kann sie gleich im Januar loswerden: Der Meteorstrom der Quadrantiden erreicht am 4. Januar sein Maximum. Mit bis zu 130 Sternschnuppen pro Stunde ist er einer der aktivsten Meteorströme des Jahres. Der Mond könnte Beobachtenden allerdings einen Strich durch die Rechnung machen: Am 7. Januar ist Vollmond und das Licht des vollständig erleuchteten Mondes dürfte so manche Sternschnuppe „ertränken“. (tab)

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