Asiatische Hornisse in Deutschland: Warum sie zu einem immer größeren Problem wird

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Von: Bettina Menzel, Michelle Brey

Die Asiatische Hornisse verbreitet sich hierzulande. Ihr Hunger auf Bienen ist riesig. Doch stellt sie auch eine Gefahr für den Menschen dar?

München – Sie ist klein, summt vor sich hin, und viele sind sich nicht sicher: Ist sie eine Gefahr, oder nicht? Viele Jahre liegt die erste Sichtung der asiatischen Hornisse in Deutschland zurück. Seit 2014 verbreitet sich die Insektenart hierzulande. Häufig wird sie mit der Asiatischen Riesenhornisse verwechselt. Während die eine dem Menschen gefährlich werden kann, ist die andere der Umweltbehörde zufolge so harmlos wie die heimischen Europäischen Hornissen.

In den USA und Kanada entdeckt: Hier ist die Asiatische Riesenhornisse zu Hause

Mit einer Länge von bis zu fünf Zentimetern gilt die Asiatische Riesenhornisse als die größte ihrer Art weltweit. Sie zeichnet sich durch ihren enormen Hunger auf Honigbienen aus. Ihr Stich kann nicht nur äußerst schmerzhaft sein, sondern stellt für einige Menschen sogar eine tödliche Gefahr dar. Im Jahr 2019 wurden Exemplare dieser Art sowohl in den USA als auch in Kanada gesichtet. Entomologen machten Pläne, das gefährliche Tier auszurotten. Womöglich hat das geklappt, denn wie Behörden berichteten, gab es seit 2022 keine Sichtungen mehr in den USA.

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Eine Riesenhornisse in der Nahaufnahme. © IMAGO / YAY Images /SILOTO

Die Asiatische Riesenhornisse wurde noch nie in Deutschland gesichtet. Die für den Menschen harmlose Asiatische Hornisse hingegen schon. Insbesondere in Nordrhein-Westfalen breitet sie sich rasend schnell aus. Sie wurde zudem in folgenden weiteren Bundesländern gesichtet:

  • Bayern
  • Hessen
  • Baden-Württemberg
  • Hamburg

Asiatische Hornisse könnte einheimische Hornisse verdrängen

Der Hunger der Asiatischen Hornisse auf Bienen ist ebenfalls groß. Deckt die heimische Hornisse nur rund fünf Prozent ihres Energiebedarfs mit Honigbienen ab, so futtert die Asiatische Hornisse mit 37 bis zu 85 Prozent deutlich mehr. Das sagte Bienen-Expertin Nicole Höcherl der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau gegenüber der ARD.

Ein weiterer Unterschied zwischen Asiatischer Hornisse und einheimischer Hornisse ist die Größe deren Völker. Bei der einheimischen Hornisse sind es 400 bis 700 Tiere, bei der Asiatischen Hornisse 1000 bis über 2000. Die Globalisierung sowie der Klimawandel begünstigen die Ausbreitung, heißt es vom Naturschutzbund dazu. Die eingeschleppte Art kann die heimischen Hornissen verdrängen und reduziert so die biologische Vielfalt.

So lässt sich die Asiatische Hornisse von ihrer europäischen „Kollegin“ unterscheiden

Die Asiatische Hornisse unterscheidet sich in Größe und Farbgebung von ihrer europäischen Verwandten. Das sind die Merkmale des Tieres:

  • Sie ist etwas kleiner als das europäische Tier.
  • Ihr Kopf ist schwarz mit oranger Stirnfärbung.
  • Der Thorax ist komplett schwarz.
  • Nur etwa das letzte Drittel ihres Körperteils ist gelb-schwarz gefärbt.
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Beim genaueren Hinsehen lassen sich die beiden Hornissen-Arten gut voneinander unterscheiden. © Imago/Montage

Der Thorax der europäischen Variante weist hingegen eine Mischung aus rostfarben und schwarz auf, am hinteren Körper befinden sich die klassischen gelb-schwarzen Streifen.

Wer ein Nest einer asiatische Hornisse in Deutschland entdeckt, sollte ein Foto machen und den Fundort notieren. Statt eigenständig zu handeln, gilt es, sich an die Naturschutzbehörde des jeweiligen Bundeslandes zu wenden.

Die Redakteurin hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.

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