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Vierzehn Menschen nach Explosion in Bergwerk eingeschlossen: Ungwiss, „ob sie noch leben oder tot sind“

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Von: Isabel Wetzel

Mitarbeitende des Roten Kreuzes in Kolumbien betreuen die Angehörigen der verschütteten Bergleute. In der Gemeinde Zulia beginnt eine aufwendige Rettungsaktion.
Mitarbeitende des Roten Kreuzes in Kolumbien betreuen die Angehörigen der verschütteten Bergleute. In der Gemeinde Zulia beginnt eine aufwendige Rettungsaktion. © Schneyder Mendoza / AFP

Bei einer Explosion in einem Kohlebergwerk in Kolumbien werden vierzehn Menschen verschüttet. Es beginnt eine aufwendige Rettungsaktion.

Bogota – Vierzehn Bergleute sind bei einer Explosion in einem Kohlebergwerk in Kolumbien verschüttet worden. „Wir verlieren nicht den Glauben und die Hoffnung, dass diese Menschen, die dort eingeschlossen sind, lebend gefunden werden können“, sagte Manuel Pradilla am Dienstag (31. Mai) dem Sender RCN. Pradilla ist der Bürgermeister der Gemeinde Zulia an der Grenze zu Venezuela, wo sich das Unglück ereignete. Die Leiterin der Suchaktion, Catalina Gheorghe, sprach von einer „sehr schwierigen Rettung“, die den Einsatzkräften bevorsteht.

Gheorghe ging davon aus, dass die Rettungsarbeiten „wahrscheinlich noch mehrere Tage dauern“ werden. Nach Angaben der staatlichen Bergbaubehörde war eine Mischung aus „Methan und Kohlestaub“ in der Mine explodiert. Ein Arbeiter, der sich zum Zeitpunkt der Explosion außerhalb der Mine aufhielt, wurde Behördenangaben zufolge mit Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht.

Explosion in Bergwerk: Angehörige müssen Ungewissheit aushalten

Rettungskräfte arbeiteten fieberhaft, um die Verschütteten zu erreichen, während deren Familien in der Nähe des Unglücksorts auf Nachrichten über ihre Angehörigen warteten. „Wir machen uns alle Sorgen, weil 14 Bergleute im Bergwerk sind und sie uns nicht sagen, ob sie noch leben oder schon tot sind“, sagte Belén Contreras, die Frau eines der Verschütteten, der Nachrichtenagentur AFP.

Nach der Explosion in einem Kohlebergwerk in Kolumbien beginnt eine Rettungsaktion, die nach Angaben der Verantwortlichen „mehrere Tage“ dauern könnte.
Nach der Explosion in einem Kohlebergwerk in Kolumbien beginnt eine Rettungsaktion, die nach Angaben der Verantwortlichen „mehrere Tage“ dauern könnte. © Schneyder Mendoza / AFP

Im vergangenen Jahr sind bei Bergbauunfällen in Kolumbien 148 Menschen gestorben. In Polen ereignete sich erst vor wenigen Wochen ein ähnliches Unglück. Bei mehreren Explosionen in einem Braunkohlebergwerk sind mindestens fünf Menschen gestorben. Die Suche nach weiteren Vermissten musste aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. (iwe/AFP)

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