1. 24RHEIN
  2. Welt

Münchnerin sucht verzweifelt nach Mann mit sehr speziellem Merkmal: „Der dürfte nicht zu übersehen sein“

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Lukas Schierlinger

Sonnenuntergang in München

Am Olympiaberg hat eine Münchnerin einen charmanten jungen Mann getroffe. Findet sie ihn jetzt wieder? © picture alliance / dpa / Sven Hoppe

Ob diese Zettel-Botschaft zur großen Liebe führt? Eine Frau versucht in München ihr Glück. Sie fahndet nach einem ganz besonderen Profil.

München - Den wird man ja wohl finden! Wer kennt einen jungen Mann, der 2,07 Meter groß ist, Geschichte und Politik studiert und eine Reise nach Wales geplant hat? Nach diesem extravaganten Prototyp fahndet eine unbekannte Münchnerin. Der charmante Riese, der in seiner Freizeit offenbar gerne über keltische Kulturgüter sinniert, hatte sie auf dem Olympiaberg* angesprochen. Danach hatten beide es offenbar verpasst, den „nächsten Schritt“ zu wagen.

Zettel-Botschaft in München: Wer kennt diesen auffälligen Mann?

„Schreib mir, falls du auch an mich denkst“, bittet die Unbekannte samt Handynummer auf einer Zettel-Botschaft, die am Ort des Kennenlernens aushängt. Im Hintergrund sorgen schneebedeckte Hänge und die von der Sonne geküsste München*-Skyline für ein malerisches Ambiente. Lediglich Aufkleber örtlicher Fußballfangruppierungen könnten die Romantik stören.

Bei der Suche nach der „vielleicht ganz großen Liebe“ will auch der Instagram-Kanal notesofgermany helfen. Über 2.000 Nutzer haben ein Foto der Zettel-Botschaft bereits mit einem Like versehen. Neben stattlicher Größe, Studienfächern und Reiseplänen verrät die Urheberin noch ein weiteres Detail über den Gesuchten: „Lange, schwarze Haare hat er gehabt“. Unterm Strich Angaben, die weltweit nur in einem einzigen Tinder-Profil zu finden sein dürften.

München: Frau sucht nach „vielleicht ganz großer Liebe“ - Instagram-Nutzer scherzen

Unter dem Upload scherzt ein User: „Ich kenne da einen. Da passt alles, aber der ist 2,08 Meter. Das muss der Falsche sein“. Ein anderer glaubt an eine erfolgreiche Fahndung: „Der dürfte doch nicht zu übersehen sein“.

Gerade zu Corona*-Zeiten sorgt ein weiteres Detail für Lacher. Die verzweifelte Münchnerin hat ihr Kontaktgesuch ordnungsgemäß laminiert und mit einem scherzhaften Zusatz versehen: „Diese Suchanzeige ist von der Bezirksinspektion München-Nord genehmigt worden“. (lks) *tz.de und 24rhein.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Nicht nur in München gibt es einsame Herzen. Auch in Köln sucht eine Frau* nach einem flüchtigen Bekannten. Sie weiß aber wenigstens seinen Namen und nutzt für die Suche auch die Sozialen Medien. Aber auch mit einer klassischen Zettelbotschaft hofft sie, ihren Simon wiederzufinden.

Auch interessant