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2G für Profifußballer – Wüst: „Müssen sich benehmen wie Vorbilder“

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Ministerpräsident Hendrik Wüst bei einem Pressestatement.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst spricht sich für eine 2G-Regel im Profifußball aus. © Political-Moments/Imago

Kommt die 2G-Regel auch für Profifußballer in Deutschland? NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst spricht sich für die Corona-Maßnahme dafür aus.

München – Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat den Vorstoß der Länderchefs für ein Spielverbot für ungeimpfte Fußballprofis untermauert. „Zurecht kann man vortragen, die Fußballer werden gut bezahlt, sind Vorbilder auch für junge Menschen. Ich finde, dann müssen sie sich auch benehmen wie Vorbilder“, sagte der CDU-Politiker der Bild am Freitag.

2G-Regel im Fußball? Wüst ist dafür

Das Bundesgesundheitsministerium sei nun gebeten worden, gemeinsam mit dem Bundesarbeitsministerium Regeln zu schaffen, um 2G für die Kickerbranche durchzusetzen. Dann dürften nur noch geimpfte und genesene Spieler eingesetzt werden. „Für die einen auf der Tribüne ist es Freizeit, für die da unten ist es Arbeit“, sagte Wüst mit Blick auf rechtliche Unterschiede zwischen Verordnungen für Zuschauer und Profis, „aber ich finde, da müssen wir drüber kommen“.

Nach der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstagabend hatte Wüst betont, dass sich die Länderspitzen in dieser Frage „sehr schnell einig“ gewesen seien. Eine Umsetzung müsse jedoch geprüft werden. Zuvor hatte Steffen Baumgart, Trainer des 1. FC Köln, einen Vorstoß von Markus Söder zu 2G bei Profifußballern kritisiert. (bs/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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