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Untersuchungs-Ausschuss: Laschet und Wüst müssen zur Flut aussagen

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Armin Laschet und Hendrik Wüst laufen nebeneinander.
Armin Laschet (links) und Hendrik Wüst müssen zur Flut-Katastrophe im Untersuchungsausschuss aussagen (Symbolbild). © Rolf Vennenbernd/dpa

Untersuchungsausschuss zur Flut: NRW-Chef Hendrik Wüst und Vorgänger Armin Laschet müssen zur Katastrophe aussagen. Laschet wird zu langsames Handeln vorgeworfen.

Düsseldorf – NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und sein Amtsvorgänger Armin Laschet (beide CDU) werden an diesem Mittwoch (22. Dezember) um 11:30 Uhr vom Untersuchungsausschuss des Landtags zur Flutkatastrophe als Zeugen vernommen. Außer Wüst – zum Zeitpunkt der Katastrophe noch Verkehrsminister – und Laschet soll am Mittwoch auch der Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, aussagen.

Laschet und Wüst wegen Flut im Untersuchungsausschuss

SPD und Grüne hatten die Vernehmungen von Wüst und Laschet beantragt. Laschet sei „eng in das Katastrophenmanagement und die Kommunikation innerhalb der Landesregierung und der nachgeordneten Behörden eingebunden“ gewesen, hatte die Opposition dies begründet.

Der Untersuchungsausschuss hatte Anfang Oktober seine Arbeit aufgenommen. Die Opposition wirft der Landesregierung vor, zu zaghaft auf die Flutkatastrophe reagiert zu haben. Aus ihrer Sicht hätte die Regierung die betroffenen Kommunen schneller unterstützen und früher warnen müssen.

Flut-Katastrophe: Laschet zu langsam bei Hochwasser reagiert?

Unwetter mit ungewöhnlich starken Regenfällen hatten Mitte Juli in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen eine Hochwasserkatastrophe ausgelöst. Ganze Landstriche wurden von den Wassermassen verwüstet. Nach ersten Schätzungen entstanden allein in NRW Schäden in Höhe von etwa 13 Milliarden Euro, 49 Menschen starben. (jaw/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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