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Deutschlandtag der Jungen Union: NRW-Spitzenpolitiker wollen sich für Parteispitze positionieren

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Hendrik Wüst (CDU), Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen.
Auch Hendrik Wüst, designierter Nachfolger von Armin Laschet als NRW-Ministerpräsident, spricht beim Deutschlandtag der Jungen Union (Symbolbild). © Friso Gentsch/dpa

Der Deutschlandtag der Jungen Union soll das schlechte Wahlergebnis von CDU/CSU aufarbeiten. Dazu sprechen unter anderem Armin Laschet, Hendrik Wüst und Friedrich Merz in Münster.

Münster – Drei Wochen nach dem historisch schlechtesten Abschneiden der Union bei einer Bundestagswahl kommt die Junge Union am Freitag (18:30 Uhr) in Münster zu ihrem Deutschlandtag zusammen. Die Nachwuchsorganisation von CDU und CSU will mit 317 Delegierten das Wahlergebnis an drei Tagen bis Sonntag aufarbeiten.

CDU/CSU: Deutschlandtag der Jungen Union – Friedrich Merz spricht am Freitag

Gleichzeitig nutzen Spitzenpolitiker der Union das Treffen mit rund 1000 Teilnehmern in der Halle Münsterland, um sich bei der Neuaufstellung der Partei zu positionieren. Den Anfang macht der JU-Vorsitzende Tilman Kuban. Der frühere CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Friedrich Merz, der wieder als einer der möglichen Kandidaten für den CDU-Bundesvorsitz gehandelt wird, redet ebenfalls am Freitag.

Deutschlandtag der Jungen Union: Laschet und Wüst kommen am Samstag

Für Samstag haben der CDU-Parteivorsitzende und Kanzlerkandidat Armin Laschet und sein designierter Nachfolger als NRW-Ministerpräsident, Hendrik Wüst, ihr Kommen angekündigt. Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder hat abgesagt. Stattdessen stellt sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn – ebenfalls ein möglicher Aspirant auf die Parteispitze – der Diskussion mit den Delegierten. Am Nachmittag sollen die Generalsekretäre von CDU und CSU, Paul Ziemiak und Markus Blume, eine Wahlanalyse liefern. Für Sonntag ist ein Grußwort des Unionsfraktionschefs Ralph Brinkhaus geplant.

CDU und CSU hatten am 26. September historisch schlecht abgeschnitten. Die Union war auf 24,1 Prozent abgestürzt, während die SPD stärkste Kraft wurde. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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