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Merz will für CDU-Vorsitz kandidieren – Nominierung Montag

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Von: Nina Büchs

Friedrich Merz, Wirtschaftsexperte in der CDU, spricht beim Arbeitgeberverband Südwestmetall bei einer Pressekonferenz.
CDU-Politiker Friedrich Merz will CDU-Vorsitzender werden (Symbolbild). © Bernd Weißbrod/dpa

Neben Helge Braun und Norbert Röttgen will sich nun auch Friedrich Merz für das Amt als CDU-Vorsitzender bewerben.

Berlin – Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz will für den CDU-Vorsitz kandidieren. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Samstag aus Parteikreisen. Zudem sagte der Vorsitzende von Merz‘ Kreisverband Hochsauerland, Matthias Kerkhoff, am Samstag, Merz werde am Montagabend bei einer Kreisvorstandssitzung sprechen und die Bewerbung begründen. Seine Nominierung durch den Kreisvorstand gilt dann als Formsache.

Friedrich Merz will für CDU-Vorsitz kandidieren – dritter Anlauf für den Ex-Unionsfraktionschef

Der Wirtschaftsexperte nimmt damit bereits zum dritten Mal Anlauf auf das Vorsitzendenamt, nachdem die jetzt nur noch geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel 2018 ihren Rückzug vom Parteivorsitz angekündigt hatte. Zuerst hatte die Bild-Zeitung berichtet, der CDU-Kreisvorstand Hochsauerland sei eingeladen worden, um Merz an diesem Montagabend als Vorsitzenden-Kandidaten zu nominieren.

CDU-Vorsitz: Neben Merz kandidieren auch Norbert Röttgen und Helge Braun für das Amt

Am Freitag hatten der Außenpolitiker Norbert Röttgen und der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun ihre Kandidaturen für den CDU-Vorsitz bekanntgegeben.

Wer wird CDU-Vorsitzender? Ralph Brinkaus verzichtet auf Kandidatur

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus, der ebenfalls als möglicher Kandidat für die Nachfolge des bei der Bundestagswahl als Kanzlerkandidat gescheiterten CDU-Vorsitzenden Armin Laschet galt, verzichtete nach einem Bericht der Neuen Westfälischen auf eine Kandidatur. Während einer Sitzung seines Kreisverbandes Gütersloh am Freitagabend habe Brinkhaus nicht um einen Vorschlag seines Heimatverbandes gebeten. „Ralph Brinkhaus war der Sitzung zugeschaltet und hat nach intensiver Abwägung seinen Hut nicht in den Ring geworfen“, sagte Kreisverbandschef Raphael Tigges der Zeitung.

Kandidatur für CDU-Vorsitz: Röttgen und Braun fordern inhaltliche Neupositionierung der Partei

Röttgen und Braun hatten eine inhaltliche Neupositionierung der Partei nach ihrem Debakel bei der Bundestagswahl gefordert. Sie mahnten zu Geschlossenheit, auch mit der Schwesterpartei CSU. Zudem kündigten sie an, die Parteizentrale zu modernisieren. Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn hatte angekündigt, er werde auf eine erneute Kandidatur verzichten. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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