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Corona NRW: Kommen doch Fußball-Geisterspiele? Städte-Bund sieht das als Option

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Fußball
Vor allem in der vergangenen Bundesliga-Saison fanden die meisten Spiele ohne Zuschauer statt. (Symbolbild) © Stuart Franklin/dpa

Im Kampf gegen die vierte Corona-Welle zeigt sich der NRW-Städtetag offen für noch strengere Corona-Verschärfungen. Sowohl im Stadion als auch beim Karneval.

Düsseldorf – Die kommunalen Spitzenverbände in NRW haben positiv auf die neusten Beschlüsse von Bund und Ländern zur Bekämpfung der vierten Corona-Welle reagiert. Mehr noch: Der Städtetag hält auch strengere Mittel wie Fußball-Geisterspiele oder Absagen von Karnevals-Veranstaltungen für ein realistisches Mittel.

Das ist der NRW-Städtetag

Der Städtetag Nordrhein-Westfalen ist ein Landesverband des Deutschen Städtetags. Dem Verband mit Sitz in Köln gehören insgesamt 40 Städte in Nordrhein-Westfalen an (23 kreisfreie und 17 kreisangehörige Städte) an. Diese umfassen mit rund neun Millionen Einwohnern die Hälfte der Bevölkerung des Landes.

Corona-Verschärfungen: NRW-Städtetag will wirksame Kontaktbeschränkungen

Es sei besonders wichtig, jetzt auf kurzfristig wirkende Kontaktbeschränkungen zu setzen, sagte der Städtetagsvorsitzende Pit Clausen (SPD) der Rheinischen Post am Freitag. Mit Blick auf die strengeren Vorgaben für Großveranstaltungen ergänzte er: „Wir können uns auch die komplette Absage von Veranstaltungen im Karneval vorstellen. Auch Bundesligaspiele ohne Publikum im Stadion sind eine Option“.

Noch am 27. November hatte das Rhein-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach vor rund 50.000 Fans im RheinEnergie-Stadion stattgefunden und für viel Kritik gesorgt. Nun wurde die Höchstauslastung von Stadion auf maximal 15.000 Personen begrenzt.

Wenn es um den Karneval geht, nahm der Clausen, auch Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld, die NRW-Landesregierung in die Pflicht. Diese sei in jedem Fall aufgefordert auch die Entschädigung der betroffenen Karnevalsvereine und Unternehmen zu regeln, insofern es zu Absagen käme. (os mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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