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„Hospitalisierungs-Inzidenz“: Was wird die neue Kennzahl für Corona-Regeln?

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Ein Schild weist auf die Maskenpflicht hin.
Das Land NRW fordert vom Bund eine neue konkrete Kennzahl in der Corona-Pandemie (Symbolbild). © Christoph Hardt / Future Image / Imago

Da die Inzidenz immer weiter an Wichtigkeit verliert, sucht die Politik nach einer neuen konkreten Kennzahl in der Corona-Pandemie. Das Land NRW verweist dabei auf den Bund.

Düsseldorf – Bei der Suche nach einer neuen Kennzahl für die Corona-Pandemie verweist die Landesregierung weiter auf den Bund. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) habe bereits mehrfach gesagt, dass er eine bundesweite Kennzahl für sinnvoll erachte, sagte ein Ministeriumssprecher in Düsseldorf am Freitag auf Anfrage.

Corona in NRW: Neue Kennzahl für Verschärfungen gesucht

Die regionale Klinikbelegung mit Corona-Patienten, die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz, soll nach Plänen des Bundesgesundheitsministeriums künftig der wesentliche Maßstab sein, um Gegenmaßnahmen wie Alltagsbeschränkungen auszulösen.

Neue Kennzahl durch Corona-Patienten in Krankenhäuser?

Ein Vorschlag sieht vor, als Kennzahl die Zahl der zur Behandlung in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen zu verwenden.

Der Schwellenwert, ab dem Gegenmaßnahmen greifen, soll unter Berücksichtigung der regionalen stationären Versorgungskapazitäten festgesetzt werden mit dem Ziel, eine drohende Überlastung der Kliniken zu vermeiden.

Corona in NRW: „Inzidenz hat ausgedient“

Hintergrund ist, dass die bisher als Hauptindikator genutzte Zahl der Neuinfektionen angesichts des Impffortschritts nicht mehr unmittelbar auf die Klinikbelastung durchschlägt, da die Krankheitsverläufe bei jüngeren und geimpften Menschen deutlich milder verlaufen.

„Die Inzidenz hat ausgedient. Um die Pandemielage zu beurteilen, ist die Hospitalisierungsrate sehr viel aussagekräftiger“, hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gesagt. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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