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Corona in NRW: Städte bitten Land für geplante Impfstellen zur Kasse

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Ein Pfeil weist den Weg zu einer „Impfstelle“.
Nach der Schließung der Impfzentren in NRW sollen nun kommunale Impfstellen eröffnet werden (Symbolbild). © Martin Schutt/dpa

Die Kreise und Städte in NRW sollen mit kommunalen Impfstellen gegen die vierte Corona-Welle kämpfen. Der Städtetag fordert, dass das Land die Kosten tragen soll.

Düsseldorf – Der Deutsche Städtetag NRW hat das Land aufgefordert, die geplanten kommunalen Impfstellen zu bezahlen. Geschäftsführer Helmut Dedy sagte der Rheinischen Post (Dienstag), man werde den Aufbau fester Impfstellen vorantreiben. „Den aktuell wieder galoppierenden Corona-Infektionen müssen wir uns entgegenstellen: Die Städte werden dem Wunsch des Landes entsprechen und kommunale Impfstellen einrichten.“ Dedy forderte zugleich: „Das Land muss die Kosten der Impfstellen tragen.“ Die Stellen würden sich auch nicht „aus dem Boden stampfen“ lassen.

Corona in NRW: Städtetag forderr Kostenübernahme für geplante Impfstellen durch das Land

„Wir brauchen Räume, Einrichtung, IT. Wir brauchen ausreichendes Personal, das von den Kassenärztlichen Vereinigungen gestellt wird.“ Die Städte müssten wissen, was auf sie zukomme und benötigten ausreichend Vorlaufzeit für die Organisation. Der Vorsitzende des Städtetages NRW, Pit Clausen (SPD), hatte bereits vor einigen Tagen betont, Impfstellen seien „nicht über Nacht“ einzurichten. „Es muss auch klar sein, dass das Land die Kosten übernimmt.“

Das Gesundheitsministerium in Düsseldorf hatte angekündigt, die Ende September landesweit geschlossen Impfzentren würden nicht reaktiviert. Städte und Kreise sollten eigenständig stationäre Impfstellen schaffen. Ein Erlass des Ministeriums an die Städte und Kreise wird in Kürze erwartet. (bs/dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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