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Corona in NRW: Kommt die vierte Impfung? SPD-Vize Kutschaty fordert Klarheit

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SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty spricht bei einer Sitzung des Landtags von Nordrhein-Westfalen.
Thomas Kutschaty, Chef der NRW-SPD, im Düsseldorfer Landtag. © Henning Kaiser/dpa

Vor der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz in der Corona-Pandemie fordert Thomas Kutschaty, Chef der NRW-SPD, Klarheit im Hinblick auf eine mögliche vierte Impfung.

Berlin – Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Thomas Kutschaty erwartet von der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag eine klare Ansage, dass eine vierte Impfung derzeit nicht nötig ist.

Coronavirus: Kutschaty klagt über Verwirrung bezüglicher vierter Impfung

Priorität hat weiterhin, dass die nicht vollständig Geimpften sich bis zur dritten Impfung boostern lassen.

Thomas Kutschaty (SPD)

„Viele Bürgerinnen und Bürger fragen gerade in den Arztpraxen nach, ob sie jetzt eine vierte Impfung brauchen“ sagte der Oppositionsführer im nordrhein-westfälischen Landtag der Deutschen Presse-Agentur. Da sei jetzt Klarheit notwendig. Mit der dritten sogenannten Booster-Impfung sei man gut geschützt, das zeigten auch die Erfahrungen der Länder, in denen bereits zum vierten Mal geimpft wurde. „Priorität hat weiterhin, dass die nicht vollständig Geimpften sich bis zur dritten Impfung boostern lassen.“

Corona: MPK am Montag – kommen neue Regeln?

Die Ministerpräsidenten der Länder beraten am Montag mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Veränderungen bei den bestehenden Maßnahmen zeichnen sich nicht ab, was Kutschaty begrüßt. „Aktuell gibt es weder Raum für Lockerungen noch für Verschärfungen“, sagte er der dpa. „Ich erwarte, dass wir in der Pandemie-Politik weiterhin mit Augenmaß agieren und nicht vorschnell zu Schlüssen kommen, die wir eventuell schon bald bereuen könnten.“

Entscheidungen werden in der Bund-Länder-Runde unter anderem beim Thema PCR-Tests erwartet. Gesundheitsminister Karl Lauterbach und die Gesundheitsminister der Länder hatten sich für eine sogenannte Priorisierung ausgesprochen: Bestimmte Bevölkerungsgruppen sollen angesichts knapper Laborkapazitäten bevorzugt Anspruch auf die besonders genauen Tests bekommen. (bs/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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