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Corona-Verschärfungen in NRW: Beim Friseur gilt 3G

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Von: Stefanie Knupp

Eine Kundin bekommt im Pony Club Neuhausen die Haare geschnitten.
In NRW gilt für den Friseurbesuch aktuell die 3G-Regel (Symbolbild). © Sven Hoppe/dpa

Wer in Nordrhein-Westfalen zum Friseur möchte, muss sich an die 3G-Regel halten. Nur wer geimpft, genesen oder getestet ist, kann einen Termin beim Friseur wahrnehmen.

Köln – Die vierte Corona-Welle rollt und mit ihr rollen auch verschärfte Regeln auf NRW zu. Die Landesregierung hat jetzt Maßnahmen verabschiedet, die landesweit gelten. So hatte bereits NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst die flächendeckende 2G-Regel für den Freizeitbereich angekündigt. Außerdem kommt 3G am Arbeitsplatz.

Doch wie sieht es mit körpernahen Dienstleistungen – vor allem mit Friseurbesuchen – aus? Einige Bundesländer verwehren Ungeimpften den Zutritt zum Salon bereits. In Berlin oder Thüringen etwa dürfen nur noch Personen zum Friseur, die geimpft oder genesen sind. In Bayern gilt für den Friseurbesuch derweil eine 3G-plus-Regelung. 24RHEIN erklärt, wie die Situation in Nordrhein-Westfalen ist.

NRW: Was gilt aktuell beim Friseur? 2G oder 3G?

Aktuell gilt für den Friseurbesuch in NRW die 3G-Regel. Geimpfte, Genesene und Getestete dürfen gleichermaßen zum Haareschneiden. Das ist in der Corona-Schutzverordnung des Landes in ihrer aktuell gültigen Fassung vom 10. November nach wie vor der Fall. Wo Abstände nicht eingehalten werden können, gilt zudem eine Maskenpflicht.

Dass den ohnehin gebeutelten Friseuren in NRW jetzt erneut ein grundsätzlicher Kundenwegfall durch 2G droht, weil Ungeimpfte nicht mehr kommen dürfen, war eher unwahrscheinlich. Sicher wussten es Dienstleister und Kunden allerdings erst, als NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am 23. November die Regeln der neuen Corona-Schutzverordnung vorstellte.

Beim Friseur in NRW gilt weiterhin 3G

Demnach gilt beim Friseurbesuch in NRW weiter 3G. Das heißt, Kundinnen und Kunden müssen geimpft oder genesen sein oder einen tagesaktuellen, offiziellen Test nachweisen.

Während des harten letzten Lockdowns mussten Salons monatelang komplett schließen. Der Protest von Friseuren und Kunden wurde immer größer. Schließlich durften Friseure im März endlich wieder ihre Türen öffnen – wenn auch mit Auflagen wie einer Maskenpflicht. Der Friseurbesuch gehört zu den sogenannten körpernahen Dienstleistungen.

NRW: 2G gilt schon im Freizeitbereich

Am Dienstag (17. November) informierte Hendrik Wüst die Öffentlichkeit zunächst über die geplante und flächendeckende Einführung von 2G im Freizeitbereich in NRW. 2G bedeutet genesen oder geimpft – für Ungeimpfte reicht ein negatives Testergebnis für den Zutritt zu bestimmten Einrichtungen und Veranstaltungen nicht mehr aus.

Verschärfte Corona-Regeln in NRW: Wo soll mindestens 2G gelten?

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Hinweis: Dieser Artikel wurde am 23. November inhaltlich aktualisiert. Neu: Neue Maßnahmen treten mit der Corona-Schutzverordnung am 24. November in Kraft. Beim Friseur gilt 3G.

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