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Neue Corona-Regeln NRW: Wichtige Änderung für Geimpfte mit Johnson & Johnson

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Ein junger Mann bekommt eine Boosterimpfung gegen Corona.
Seit Sonntag gelten in NRW erneut geänderte Corona-Regeln (Symbolbild). © Jörg Carstensen/dpa

In NRW gelten wieder neue Corona-Regeln. Die wichtigsten Änderungen gibt es für Geimpfte mit Johnson & Johnson sowie bei der Quarantäne.

Düsseldorf – Nur drei Tage nach der letzten Corona-Schutzverordnung in NRW gelten erneut geänderte Corona-Regeln im bevölkerungsreichsten Bundesland. Denn das NRW-Gesundheitsministerium hat am Sonntag eine Schutzverordnung und gleichzeitig neue Quarantäne-Bestimmungen veröffentlicht. Damit will die Landesregierung auf die sich stark verbreitende Omikron-Variante reagieren. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Corona-Regeln NRW: Wichtige Änderung bei Impfung mit Johnson&Johnson

Die Änderungen in der Schutzverordnung betreffen vor allem Menschen in NRW, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden. Bislang galt: Bei Johnson & Johnson reicht eine einmalige Impfung für den kompletten Impfschutz. Durch eine weitere Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (wie Biontech oder Moderna) galten die Betroffenen dann automatisch als geboostert. Das ist nun nicht mehr so. Laut den neuen Regeln gilt eine Person erst als geboostert, wenn sie insgesamt drei Impfungen erhalten hat. Damit brauchen also auch mit Johnson & Johnson Geimpfte jetzt noch zwei weitere Impfungen, um den Booster-Status zu erhalten.

Corona-Regeln NRW: Änderungen bei der Quarantäne

Doch es gibt in spezifischen Fällen auch einige Ausnahmen für Kontaktpersonen. Diese Kontaktpersonen müssen nicht mehr in Quarantäne:

Die weitreichendsten Änderungen betreffen die Quarantäne-Bestimmungen. Hier müssen Corona-Infizierte in NRW jetzt nur noch für zehn Tage in Quarantäne – automatisch und ohne behördliche Anordnung bei einem positiven Schnell- oder PCR-Test. Wer zwei Tage keine Symptome hat, kann die Quarantäne mit einem negativen Test auf sieben Tage verkürzen.

Kontaktpersonen im selben Haushalt müssen ebenfalls automatisch für zehn Tage in Quarantäne, können sich aber nach sieben Tagen freitesten. Kita-Kinder und Schüler können ihre Quarantäne auf fünf Tage verkürzen. Alle anderen Kontaktpersonen müssen nicht automatisch, sondern nur bei Anordnung des Gesundheitsamtes in Quarantäne. Zudem gibt es mehrere Ausnahmefälle (siehe Liste), die als Kontaktpersonen von einer Quarantäne befreit sind. Diese Ausnahmefälle benötigen zudem keinen zusätzlichen Negativ-Test bei der 2Gplus-Regel. (bs/dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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