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Corona-Regeln: Wüst kündigt regelmäßige Kontrollen an – „wie im Straßenverkehr“

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Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht auf der Bezirkskonferenz des DGB.
Hendrik Wüst warnte in Düsseldorf auch vor Verstößen gegen die Corona-Regeln. © Oliver Berg/dpa

Am 4. Dezember tritt in NRW eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Ministerpräsident Hendrik Wüst kündigte schon vorab strenge Kontrollen der Regeln an.

Düsseldorf – NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat regelmäßige Kontrollen der neuen Corona-Schutzmaßnahmen angekündigt. „Ich kann nicht vor jede Innenstadt ein Pförtnerhäuschen setzen. An einigen Stellen können wir Einlasskontrollen machen, an anderen Stellen wird es immer auf Stichproben hinauslaufen“, erklärte Wüst bei einer Veranstaltung des DGB NRW am Freitag in Düsseldorf.

Es steht nicht an jeder Ampel ein Polizist, es wird nicht an jeder Stelle geblitzt, aber wir wissen, es wird so oft geblitzt, dass wir uns doch sicherheitshalber mal lieber dran halten. Und so muss das hier auch laufen

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst über Kontrollen der neuen Corona-Regeln

Corona-Regeln in NRW: Wüst warnt vor Verstößen

„Aber sie müssen so regelmäßig sein, dass jeder weiß, ich halt mich lieber dran, so wie im Straßenverkehr. Es steht nicht an jeder Ampel ein Polizist, es wird nicht an jeder Stelle geblitzt, aber wir wissen, es wird so oft geblitzt, dass wir uns doch sicherheitshalber mal lieber dran halten. Und so muss das hier auch laufen“, sagte Wüst.

Neue Corona-Schutzverordnung

Am 4. Dezember tritt in NRW eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Die schärferen Regeln sollen die vierte Welle der Corona-Pandemie brechen. Dort wurde unter anderem eine 2G-Regel für den Einzelhandel festgelegt, die Schließung von Clubs und Diskotheken beschlossen und die Zuschauerkapazität bei Großveranstaltungen beschränkt.

Der Regierungschef mahnte eindringlich, die Regeln einzuhalten. „Wer dagegen verstößt, der begeht kein Kavaliersdelikt, sondern der spielt nicht nur mit seiner, sondern auch mit der Gesundheit anderer und der zockt mit der Überlastung der Intensivstationen.“ (bs/dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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