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Weihnachten: Wüst rät von großen Reisen ab – „nicht alles, was man darf, ist klug“

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Von: Nina Büchs

Ministerpräsident Hendrik Wüst bei einem Statement.
Über Weihnachten lange in den Urlaub fahren? Lieber nicht, sagt NRW-Ministerpräsident Wüst. © Marius Becker/dpa

Die Inzidenz in Deutschland liegt noch immer über 400. Ist es dennoch sinnvoll, an Weihnachten in den Urlaub zu fahren? Hendrik Wüst hat dazu eine klare Meinung.

Berlin – Ob auf die Skipiste oder an den Strand: Kurz vor Weihnachten planen einige Bürgerinnen und Bürger nochmal einen Urlaub mit Freunden oder der Familie. Doch ist das in der vierten Welle überhaupt sinnvoll? NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst findet: Nein. „Ich rate allen Menschen, sich auch mit ausschweifenden Reisen und dem Zurücklegen großer Distanzen zurückzuhalten“, sagte Wüst am Donnerstag im ARD-Morgenmagazin.

Coronavirus: Wüst rät von Reisen an Weihnachten ab – er selbst will im Kreis seiner Familie feiern

Aktuell gibt es kein Reiseverbot, auch die Hotels sind offen. Doch „nicht alles, was man darf, ist auch klug“, so Wüst. Er selbst feiere Weihnachten zu Hause, im kleinen Kreis der Familie, verrät der Politiker in der ARD. Dies sei seiner Meinung nach „sowieso das Schönste“.

Von Reisen in andere Länder rät der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz deutlich ab. Auch bei Skiurlauben wäre er „eher zurückhaltend“, so Wüst.

Coronavirus: Wüst plädiert dafür, an Weihnachten auf Reisen zu verzichten

Unter anderem zeigt die Ausbreitung der neuen Coronavirus-Variante Omikron, dass Reisen ein Risikofaktor sein könnten. Denn tatsächlich gibt es laut der WHO Omikron-Fälle schon in fast 60 Ländern – zum Beispiel in England, Dänemark, Australien, Italien, Istrael, Dänemark, Belgien. Und auch in Deutschland und sogar in NRW ist die neue Corona-Variante schon aufgetreten. Immer mehr Länder versuchen nun, die weitere Verbreitung der neuen Variante zu verhindern und legen Reisebeschränkungen fest.

Wüst appelliert, an Weihnachten zu Hause zu bleiben – MPK am Donnerstag geplant

Die Länderchefs werden am Donnerstag, 9. Dezember, gemeinsam mit dem neuen Kanzler Olaf Scholz über aktuelle bundes- und europapolitische Themen beraten. Es ist davon auszugehen, dass dabei auch Themen wie die Impfpflicht oder die Ausweitung der 2G-Regel zur Sprache kommt. Zudem soll unter anderem die illegale Flüchtlingseinreise über Belarus besprochen werden. (nb mit dpa)Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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