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Zu wenig Corona-Impfstoff in NRW? Laumann: „Bund muss sehen, dass er liefert“

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Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, spricht im Plenum des Landtags.
Laumann ist trotz Impfstoff-Mangel zuversichtlich (Archivbild) © Rolf Vennenbernd/dpa

Der Corona-Impfstoff ist knapp. NRW-Gesundheitsminister Laumann ist dennoch zuversichtlich. Die Pflicht sieht er beim Bund. „Das ist damals so abgemacht worden.“ 

Düsseldorf – NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ist nach eigenen Worten zuversichtlich, dass der Bund schnell zusätzlichen Impfstoff beschaffen kann. „Ich bin ziemlich sicher, dass es dem Bund gelingt, ich sag mal, in den nächsten 14 Tagen auch zusätzlichen Impfstoff zu bekommen“, sagte Laumann am Mittwoch, 15. Dezember, im WDR. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte zuvor gesagt, dass eine Corona-Impfstoffinventur einen Mangel für das erste Quartal 2022 ergeben habe.

Zu wenig Corona-Impfstoff in NRW? Laumann: „Bund muss sehen, dass er liefert“

Laumann sagte, die Impfkampagne dürfe jetzt auf keinen Fall ins Stocken geraten. Lauterbach habe aber in einer Schalte mit den Landesgesundheitsministern gesagt, dass er in sehr guten Gesprächen mit Moderna und Biontech sei, um zusätzlichen Impfstoff zu besorgen. „Am Ende des Tages ist der Bund für die Impfstoffbeschaffung zuständig“, stellte Laumann klar. „Das ist damals so abgemacht worden. Und jetzt muss der Bund auch sehen, dass er das hinbekommt und dass er liefert.“

Wie groß der Impfstoff-Mangel sei, wisse er auch nicht genau, sagte Laumann. „In Nordrhein-Westfalen haben wir auf jeden Fall in dem absehbaren Zeitraum Impfstoff da. Die Hausarztpraxen sind sehr gut beliefert worden.“ (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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