1. 24RHEIN
  2. Welt
  3. Politik

Corona: Karl Lauterbach warnt – „sollten Clubs, Bars, Discos ganz schließen“

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Nina Büchs

Club Bahnhof Ehrenfeld und der Kopf von Karl Lauterbach
In Clubs gilt zumindest in NRW aktuell die 2G+-Regel. Karl Lauterbach (SPD) hält es jedoch für angebracht, diese komplett zu schließen. (Symbolbild) © H. Kaiser / dpa (Montage)

Coronavirus: In einigen Regionen mussten Hotels oder Restaurants wieder schließen. Karl Lauterbach (SPD) fordert nun weitere Maßnahmen, wie etwa die Schließung von Clubs.

Köln – Angesichts hoher Corona-Zahlen gilt in einigen Regionen Deutschlands wieder ein Lockdown. Hotels, Gastronomiebetriebe oder auch Kultureinrichtungen müssen also mancherorts wieder schließen, so zum Beispiel in Teilen von Bayern oder in Sachsen. In NRW sieht die Lage aber anders aus. Hier gilt in diesen Bereichen 2G oder 2G-plus. Der Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach (SPD) hält dies jedoch nicht für ausreichend.

Coronavirus: Karl Lauterbach will Clubs und Bars schließen

Wie Lauterbach auf Twitter mitteilte, würden Modelle zeigen, dass der Höhepunkt der vierten Welle vor Mitte Dezember noch nicht erreicht sei. Doch bis zu diesem Zeitpunkt seien Krankenhäuser bereits massiv überlastet und viele Menschen gestorben. „Modelle zeigen auch, was jetzt wirken würde. Daher sollten Clubs, Bars, Diskos etc. ganz schließen“, forderte der Bundestagsabgeordnete aus Köln. Zumindest in NRW gilt dort aktuell jedoch noch die 2G+-Regel.

Coronavirus: Lauterbach fordert Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte

Zudem müsste auch die 2G und 2G+-Regelung konsequenter durchgesetzt werden, so Lauterbach. „Ideal wäre jetzt eine flächendeckende Umsetzung. Sehr hohe Strafen! Bei Ungeimpften brauchen wir auch im Privaten Kontaktbeschränkungen. In Schulen ist die Inzidenz riesig, hier flächendeckende Maskenpflicht und Testungen“, twitterte Lauterbach am Sonntag.

Zeitgleich müssten aber auch Boosterimpfungen vorangetrieben werden. „Mit der Boosterimpfung stoppt die Welle. Aber bis dahin können wir nicht warten.“ Strengere Maßnahmen durchzuführen, sei Lauterbach zufolge also unvermeidbar. (nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant