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3G, 2G und 2G+: Corona-Regeln in NRW erneut verschärft – Überblick

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Von: Nina Büchs

Auf einem Schild werden Kunden gebeten, sich an die 2G-Regel zu halten.
Seit dem 28. Dezember gelten in NRW erneut verschärfte Corona-Regeln. © Dwi Anoraganingrum/Imago

In NRW gelten verschärfte Corona-Regeln. Es gelten Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte. Wo gilt 3G, 2G oder 2G+? Alle Regeln im Überblick.

Köln – Noch vor dem Start ins neue Jahr stehen in Nordrhein-Westfalen aufgrund des Coronavirus und der weiteren Ausbreitung der Omikron-Variante weitere Regelverschärfungen an. Seit dem 28. Dezember wird es dann auch für Geimpfte und Genesene Kontaktbeschränkungen geben. Private Zusammenkünfte sind laut der neuen Corona-Schutzverordnung sowohl in Innenräumen als auch draußen nur noch mit maximal zehn Personen möglich. Eine Begrenzung nach der Anzahl von Hausständen ist jedoch nicht vorgesehen.

2G-Plus für Gastronomie kommt

Auf der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am 7. Januar wurde eine bundesweite 2G-Plus-Regel für die Gastronomie beschlossen. Demnach erhalten zukünftig Geimpfte und Genesene nur noch mit einem zusätzlichen Corona-Test Zutritt. Für Personen mit einer Booster-Impfung soll aber eine Ausnahme gelten.

Die Regel-Verschärfung soll auch in NRW zeitnah eingeführt werden. Zuvor war der 15. Januar als spätestens Datum im Gespräch.

Die neuen Auflagen, die am 30. Dezember 2021 noch einmal verschärft wurden, gelten zunächst bis zum 12. Januar 2022. Ein Überblick, auf welche Corona-Regeln sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen nun einstellen müssen.

Neue Corona-Regeln in NRW – Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte und Genesene

Ich lebe nicht mit meinem Partner zusammen, gelten wir trotzdem als ein Hausstand?

Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie Partnerinnen und Partner einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Hausstand, auch wenn sie nicht in der gleichen Wohnung gemeldet sind.  

NRW: Diese Corona-Regeln gelten seit dem 28. Dezember bei Großveranstaltungen und Partys

Großveranstaltungen sind seit dem 28. Dezember nur noch ohne Zuschauer möglich. Bei anderen Veranstaltungen gibt es Zuschauerbegrenzungen – dort werden maximal 750 Personen zugelassen.

Zudem gibt es bestimmte Corona-Auflagen für Silvester. Denn auch zum Jahreswechsel sind keine Tanzpartys und Ansammlungen, die über die Personengrenzen hinausgehen, auf publikumsträchtigen Plätzen und Straßen erlaubt. Der Verkauf von Böllern und Feuerwerk bleibt auch in diesem Jahr verboten. Zudem sind Diskotheken und Clubs in NRW bereits geschlossen.

Am 30. Dezember 2021 wurde die aktuell geltende Corona-Schutzverordnung noch einmal verschärft. Demnach ist nun auch der Betrieb von Swingerclubs sowie vergleichbaren Angeboten, insbesondere in Bordellen und Prostitutionsstätten, untersagt. Ebenso dürfen bis einschließlich zum 31. Januar 2022 keine Messen stattfinden, die im Normalfall auf einen gleichzeitigen Besuch von mehr als 750 Personen ausgerichtet wären. Demzufolge fällt beispielsweise auch die „boot“-Messe in Düsseldorf Anfang 2022 aus.

Corona-Verschärfungen in NRW: Hier gilt 3G (geimpft, genesen, getestet)

In vielen Bereichen gilt nach wie vor 3G. Ein Überblick, wo man unter anderem geimpft, genesen oder negativ getestet sein muss:

Coronavirus NRW: In diesen Bereichen gilt das 2G-Prinzip (nur geimpfte und genesene Personen)

Coronavirus NRW: Hier brauchen Geimpfte und Genesene einen Test (2G Plus)

In bestimmten Fällen brauchen auch Geimpfte und Genesene künftig einen negativen Schnelltest. Ein Überblick, wo dies zum Beispiel notwendig ist:

Neue Corona-Regeln in NRW: Hier gilt seit dem 28. Dezember eine Maskenpflicht

Diese Corona-Regeln gelten zunächst bis zum 12. Januar 2022. Wer gegen die neuen Auflagen der Coronaschutzverordnung verstößt, muss in einigen Fällen mit einem hohen Bußgeld von bis zu 25.000 Euro rechnen. (nb mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Dieser Text wurde am 7. Januar inhaltlich aktualisiert. Neuerung: 2G-Plus soll auch für Gastronomie kommen.

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