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Coronavirus: Wüst gegen komplettes Verbot von Stadion-Zuschauern

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Am Samstag findet das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München statt. (Archivbild) © Zink/Imago

In der ARD-Sendung „Maischberger. Die Woche“ äußerte sich Wüst skeptisch gegenüber Geisterspielen.Im Gespräch sei aber eine Zuschauerbegrenzung.

Köln – NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hält vor dem Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München ein komplettes Verbot von Stadion-Zuschauern für wenig sinnvoll. In der Diskussion sei angesichts der aktuellen Corona-Lage eine deutliche Reduzierung der Zuschauerschaft, sagte er am Mittwochabend in der ARD-Sendung „Maischberger. Die Woche“. Zu sogenannten Geisterspielen äußerte Wüst sich dagegen skeptisch.

Coronavirus: Wüst äußert sich in ARD-Sendung „Maischberger. Die Woche“ skeptisch über Geisterspiele

„Ich glaube nicht, dass wir damit besser fahren, denn die Leute werden ihre Spiele gucken. Und dann gehen die in die Kneipen, gehen die in die Kellerbars“, sagte Wüst. Er glaube, dass es an der frischen Luft ausreichend Sicherheit gebe, sofern strenge Auflagen wie eine deutliche Reduzierung der Zuschauerzahl eingehalten würden.

Bundesligaspiel in Dortmund: Zuschauerbegrenzung ab Samstag in NRW

Das Bundesliga-Spitzenspiel soll am Samstag in Dortmund stattfinden. Borussia Dortmund hat die bereits verkauften Tickets dafür mittlerweile wieder storniert. Der Grund ist, dass der Fußball-Bundesligist mit einer coronabedingten Reduzierung der Stadionkapazität durch die Landesregierung in den kommenden Tagen rechnet. Tatsächlich soll es in Nordrhein-Westfalen bereits ab Samstag eine deutliche Beschränkung der Zuschauerzahlen bei Großveranstaltungen wie Fußballspielen geben. Das kündigte CDU-Landtagsfraktionschef Bodo Löttgen am Mittwoch in einer Sondersitzung des Düsseldorfer Landtags zur Corona-Krise an. (nb mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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