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Rassismus-Vorfall in Duisburg: Bärbel Bas nimmt Fußballvereine in die Pflicht

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Bärbel Bas in einer Sitzung des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude
Bärbel Bas ruft Fußballvereine zu stärkerem Engagement gegen Hass und Hetze auf. (Archivbild) © Christoph Hardt/Imago

Nach dem Rassismus-Eklat beim Spiel des MSV Duisburg gegen den Vfl Osnabrück richtet Bundestagspräsidentin Bärbel Bas klare Worte an die deutschen Fußballvereine.

Berlin – Nach dem Vorfall beim Drittliga-Spiel zwischen dem MSV Duisburg gegen den Vfl Osnabrück am Sonntag, 19. Dezember, hat sich nun auch Bundestagspräsidentin Bärbel Bas eingeschaltet. Sie rief die deutschen Fußballvereine zu einem stärkeren Engagement gegen Hass und Hetze aufgerufen. „Zur traurigen Realität gehört, dass es solche rassistischen Beleidigungen in vielen Stadien gibt. Das ist bedauerlich und bestürzend“, sagte Bas im Interview der Neuen Osnabrücker Zeitung mit Blick auf den jüngsten Rassismusvorfall in Duisburg. Die Drittligapartie war nach rassistischen Anfeindungen gegen einen VfL-Profi abgebrochen worden.

Rassismus-Vorfall bei Drittligapartie in Duisburg: Bärbel Bas ruft Vereine zu mehr Engagement auf

Die Reaktionen der Zuschauer, die unmittelbar nach dem Vorfall „Nazis raus“-Rufe angestimmt hatten, seien zwar „ermutigend“ und „unmissverständliche Statements“ gewesen. „Ich als Fußballfan bin aber sicher, dass die Vereine selbst noch mehr gegen Rassismus tun können und müssen“, sagte die SPD-Politikerin, die als Duisburgerin und MSV-Fan früher selbst Fußball gespielt hat. „Rassistische Beleidigungen, verletzende Rufe aufgrund der Hautfarbe darf niemand in seinen Reihen und auf den Tribünen dulden.“

Drittligapartie des MSV Duisburg gegen den Vfl Osnabrück soll nachgeholt werden

Die Entscheidung, das Spiel zu wiederholen, sei eine „sehr gute“, sagte Bas. „Ich würde mir bei der Nachhol-Partie einen gemeinsamen Auftritt beider Mannschaften und Fangruppen gegen Rassismus und Hetze im Sport wünschen. Das wäre ein ermutigendes Zeichen und eine sehr schöne Reaktion auf diesen nicht hinnehmbaren Vorfall.“ (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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