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Unheimliche Szenen: Video zeigt jetzt, wie Eurofighter Passagierflugzeug über Österreich abfangen

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Von: Martina Lippl

Eurofighter der österreichischen Luftwaffe mussten am Ostermontag Sichtkontakt zu einer israelischen Passagiermaschine herstellen.
Eurofighter der österreichischen Luftwaffe (Symbolbild). © Expa/Jfk/dpa

„Alarmstart“ – zwei Eurofighter sind am Ostermontag in Österreich wegen einer Passagiermaschine aufgestiegen. Ein Video zeigt, wie ein Eurofighter Sichtkontakt zum Flugzeug aufbaut.

Update vom 13. April, 14.10 Uhr: Am Ostermontag (10. April) konnte kein Funkkontakt im österreichischen Luftraum zu der Passagiermaschine der israelischen Fluggesellschaft El Al Israel Airlines hergestellt werden. Sie war auf dem Weg von Amsterdam nach Tel Aviv. Zwei Eurofighter stiegen zu der Maschine auf, um Sichtkontakt herzustellen. Ein Video, das am 13. April auf Twitter geteilt wurde, zeigt einen Eurofighter, der aus dem Inneren des Flugzeuges gefilmt wurde.

Die Hintergründe sind immer noch unklar. Die Maschine landete sicher und ohne weitere Zwischenfälle. Weder die israelische Airline noch die israelische Flugbehörde äußerten sich zu dem Vorfall, wie die Times of Israel berichtete.

„Alarmstart“: Eurofighter fangen offenbar Passagierflugzeug über Österreich ab

Erstmeldung vom 11. April: Wien – Die genauen Hintergründe zum „Alarmstart“ sind zunächst unklar. Bekannt ist, dass zwei Eurofighter am Montag um 13.08 Uhr vom Fliegerhorst Zeltweg (Österreich) zum Einsatz abgehoben sind. Der Grund dafür soll ein fehlender Funkkontakt einer Passagiermaschine der israelischen Fluggesellschaft El Al Israel Airlines gewesen sein.

Österreich: Eurofighter fingen israelisches Flugzeug ab – Funkverbindung abgerissen

Die Boeing 777-200 der israelischen Linie war eigentlich auf dem Weg von Amsterdam nach Tel Aviv. Jedoch war die Maschine ohne Funkkontakt im österreichischen Luftraum unterwegs. Über Spittal an der Drau fingen die zwei Eurofighter das Flugzeug ab. Daraufhin sei die Funkverbindung wieder hergestellt worden.

„Um 13.20 Uhr konnte die Funkverbindung wieder hergestellt werden; bei gleichzeitigem Sichtkontakt durch die Eurofighter“, schreibt der Sprecher des österreichischen Verteidigungsministeriums Michael Bauer auf Twitter.

Der Flug LY 338 ist am Ostermontag um 12.10 Uhr vom Amsterdamer Flughafen Schiphol (AMS) mit etwa 15 Minuten Verspätung gestartet, wie auf der Webseite des Flughafens Schiphol zu lesen ist. Bei der Passagiermaschine handelte sich demnach um eine Boeing 777-200. Das Flugzeug der EL Al ist am Ostermontag um 17.13 Ortszeit in Tel Aviv sicher gelandet. Warum der Funkkontakt mit der israelischen Maschine zeitweise abgerissen war, ist zunächst noch unbekannt.

Die Flugroute eines russischen Regierungsjets sorgte vergangenes Jahr für Wirbel. Die EU hat ihren Luftraum für russische Flugzeuge gesperrt. Trotzdem landete eine russische Ilyushin Il-96-300 am Euro-Airport Basel. Wegen einer Mega-Panne bei der Schweizer Flugsicherung Skyguide war der Luftraum in der Schweiz 2022 stundenlang gesperrt. Tausende Passagiere saßen in Zürich und Genf fest. (ml)

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