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Nach Flutkatastrophe: Mehr Corona-Impfstoffe für Hochwassergebiete

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Eine überschwemmte und zerstörte Straße.
Betroffene Hochwassergebiete sollen zusätzlichen Corona-Impfstoff erhalten (Symbolbild) © Jochen Tack/Imago

In den Hochwassergebieten soll es zusätzliche Impfangebote geben, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Vor allem Johnson&Johnson soll eingesetzt werden.

Düsseldorf – Zusätzliche Impfmöglichkeiten sollen die Menschen in den Hochwassergebieten von Nordrhein-Westfalen vor der Ausbreitung des Coronavirus schützen. „Wir haben allen Gesundheitsämtern gesagt, sie kriegen zusätzlich auch Impfstoff von Johnson & Johnson, den man ja nur einmal impfen muss und der sich deshalb in dieser Situation auch besonders gut eignet“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstag im WDR.

In der Städteregion Aachen würden auch Impfbusse eingesetzt. Auch die Stadt Köln setzt auf Impfbusse. Im gesamten Stadtgebiet gibt es niederschwellige Impfangebote für Kölner.

Nach Flutkatastrophe: Mehr Corona-Impfstoffe für Hochwassergebiete

In besonders betroffenen Regionen wie dem Kreis Euskirchen oder dem Rhein-Sieg-Kreis liege die Corona-Inzidenzzahl derzeit deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Momentan gebe es keine Anzeichen dafür, dass sich das ändern könnte. „Aber klar ist ja, wenn Menschen eng zusammenrücken, ist ja die Ansteckungsgefahr höher als wenn sie weiter auseinander sind“, sagte Laumann.

„Uns berichten die örtlichen Impfzentren, dass sie die Lage im Griff haben“, sagte Laumann. Natürlich könnten sich die Menschen auch nach wie vor in Arztpraxen impfen lassen - mit Unterstützung der Kassenärztlichen Vereinigung sei dafür gesorgt, dass die medizinische Versorgung überall gewährleistet ist. (dpa/lnw)

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