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Flutkatastrophe in NRW: Warnkette soll aufgearbeitet werden

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Ursula Heinen-Esser steht vor einem Feuerwehrwagen und spricht.
NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser möchte die Unwetter-Warnungen umfassend aufarbeiten (Symbolbild). © Roberto Pfeil/dpa

NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser möchte die Unwetter-Warnungen von Mitte Juli aufarbeiten. Die Meldeketten sollen für jede Kommune überprüft werden.

Köln – Die nordrhein-westfälische Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) hat eine umfassende Aufarbeitung der Warnketten bei der Flutkatastrophe Mitte Juli angekündigt. „Ich habe ein hohes Interesse an Aufklärung, wo ist was falsch gelaufen und warum“, sagte sie der Kölnischen Rundschau.

Unwetter in NRW: Heinen-Esser möchte Hochwasser-Katastrophe transparent aufarbeiten

Die Grünen fordern einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Hochwasserkatastrophe in NRW mit fast 50 Toten. Auch die SPD droht mit einem Untersuchungsausschuss und hat nach eigenen Angaben einen umfangreichen Fragenkatalog an Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) übermittelt.

„Es ist wichtig, offen und transparent die Hochwasserkatastrophe aufzuarbeiten. Das tun wir zurzeit“, sagte Heinen-Esser. „Nach bisherigem Kenntnisstand hat die Meldekette funktioniert.“ Das werde aber jetzt „für jeden Fluss und jede Kommune“ nachgeprüft. (jaw/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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