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NRW: Hendrik Wüst als Laschet-Nachfolger – Reaktionen aus der Politik

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Hendrik Wüst sitzt lächelnd bei einer CDU Fraktionssitzung
NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) soll Nachfolger von Armin Laschet werden. © Marcel Kusch/dpa

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst soll Armin Laschets Nachfolger in Nordrhein-Westfalen werden. Die ersten Politiker haben auf die CDU-Entscheidung bereits reagiert.

Düsseldorf – Armin Laschet bezeichnet ihn als „Macher“ mit viel politischer Erfahrung. Für seinen Nachfolger als CDU-Landeschef und NRW-Ministerpräsident hat der Kanzlerkandidat natürlich nur lobende Worte für Hendrik Wüst übrig. Aus der Politik drangen nach der offiziellen Ankündigung, Wüst zum neuen NRW-Chef machen zu wollen, die ersten Reaktionen an die Öffentlichkeit.

Hendrik Wüst soll auf Laschet folgen – der FDP gefällt‘s

So war FDP-Chef Christian Lindner auf Twitter unter den ersten, die Hendrik Wüst gratulierten. „Den designierten neuen Ministerpräsidenten von #NRW, @HendrikWuest, kenne ich seit vielen Jahren. Ein fairer Partner, der offen ist für liberale Ideen. An die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Koalition von @CDUNRW_de und @fdp_nrw wird man mit ihm gut anknüpfen können“, schrieb Lindner beim Kurznachrichtendienst.

NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) freute sich auf Twitter, „mit @HendrikWuest die vertrauensvolle #NRW-Koalition fortzusetzen“ und blickte direkt auf anstehende Aufgaben wie die „weitere Verbesserung Kinderschutz, modernes Versammlungsgesetz, Erleichterung für Familien beim Kauf der eigenen 4 Wände.“

Hendrik Wüst: So reagiert die SPD-Opposition auf Nominierung


SPD-Oppositionsführer Thomas Kutschaty hat CDU-Landesverkehrsminister Hendrik Wüst zur Nominierung als Nachfolger Armin Laschet gratuliert. Er wolle mit Wüst im Falle von dessen Wahl durch den Landtag eine „inhaltliche Auseinandersetzung um die besten Ideen für unser Land“ führen, sagte der SPD-Partei- und Fraktionschef am Dienstag in Düsseldorf.

Die SPD werbe für einen „echten Politikwechsel“ in NRW, der die Bedürfnisse der Menschen wieder in den Mittelpunkt stelle. Der Landtag sei „zu lange dem politischen parteiinternen Scharmützel“ des unionsinternen Machtkampfs in Berlin ausgeliefert gewesen, konstatierte Kutschaty. Kaum eine Debatte der letzten Monate habe nicht unter diesem Eindruck gestanden.

SPD in NRW: Generalsekretärin spricht von „verkorkster Amtsperiode“

Wüst habe in der CDU/FDP-Regierung immer eng an der Seite Laschets gestanden, sagte der SPD-Fraktionschef. „Die Laschet-Bilanz wird auch eine Wüst-Bilanz sein.“ Er sei gespannt, ob es Wüst gelingen werde, „seine Widersacher einzubinden und auch aus seinen eigenen Fehlern aus der Vergangenheit zu lernen“. Die eigentliche Wahl finde dann am 15. Mai 2022 statt, wenn der Landtag neu gewählt werde.

Ähnlich reagierte auch Nadja Lüders. In einer Stellungnahme blickte die Generalsekretärin der NRW SPD bereits voraus, „wenn im Mai endlich die Wählerinnen und Wähler auch hier entscheiden.“ Der „erfolglose Laschet“ bestelle nun sogar seinen eigenen Nachfolger in NRW für den Übergang bis zur nächsten Landtagswahl – „ein Neuanfang ist das sicherlich nicht, vielmehr Makulatur einer verkorksten Amtsperiode“, schrieb Lüders. (sk mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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