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Hendrik Wüst: Lob für KVB - ab 2030 nur noch E-Busse in Köln

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Von: Martin Henning

Hendrik Wüst beim Besuch von Umweltministerin Svenja Schulze und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der KVB Köln.
NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst lobt das klimafreundliche Engagement der KVB. © Christoph Hardt/Imago

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst lobt die Kölner Verkehrsbetriebe für ihr Vorangehen im Klimaschutz. Bis 2030 sollen in Köln nur noch elektrische Busse fahren.

Köln/Düsseldorf – Hendrik Wüst (CDU) ist als Verkehrsminister von NRW dafür zuständig, dass es rollt im bevölkerungsreichsten Land Deutschlands. Besondere Herausforderung: Die Zukunft des Verkehrs klimafreundlich zu gestalten.

Immer mehr Städte unterstützen ihn bei diesem Vorhaben. Zum Beispiel Köln. Bis 2030 wird die KVB ihren Busverkehr komplett von Dieselbetrieb auf elektrische Antriebe umstellen. Die Grundlage für den Zeitplan ist ein Ratsbeschluss der Stadt Köln, der am Dienstag veröffentlicht wurde.

Köln: NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst beim Start der neuen KVB-Ladestation

Die Umstellung ist Teil des Projekts „Smart City KVB“. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) haben den Kölner Verkehrsbetrieben am Dienstag einen Besuch abgestattet, um sich über die Fortschritte bei der Umstellung zu informieren. Denn schon heute fahren einige Fahrzeuge im E-Betrieb. Die Linie 133 war im Dezember 2016 die erste Buslinie in Köln, die auf den elektronischen Antrieb umgestellt wurde.

Beim Besuch der hochrangigen Politiker auf dem Betriebshof Nord der KVB in Riehl wurde die Ladeinfrastruktur für Kölner E-Busse in Betrieb genommen.

In Zukunft sollen die Busse der KVB mit 100 Prozent Ökostrom laufen, den sie von der RheinEnergie beziehen. Das Aufladen funktioniert an zwei verschiedenen Orten:

Die E-Bus-Flotte der KVB.
Die E-Bus-Flotte der KVB. © Christoph Hardt/Imago

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst: KVB sind „Vorreiter“

15 Millionen Euro hat der Bau der Ladeinfrastruktur gekostet, davon stellte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst 10,9 Millionen Euro bereit – als „Investitionsmaßnahme im besonderen Landesinteresse“. Zum neuen „Schätzchen“ der KVB sagt Wüst:

Moderne Verkehrspolitik ist der beste Klimaschutz. Dazu brauchen wir Vorreiter wie die Kölner Verkehrs-Betriebe, die ihre Flotte konsequent auf emissionsarme Antriebe umstellen.

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst

Projekte wie „Smart City KVB“ machten die „Mobilität in Nordrhein-Westfalen besser, sicherer und sauberer“, sagt Wüst weiter.

KVB in Köln bekommt 104 neue E-Busse

Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze lobt die KVB für ihren Ausbau: „Die Kölner Verkehrs-Betriebe sind ein Pionier auf diesem Gebiet. Hier kann man sehen, wie die Verkehrswende gut geplant und erfolgreich für alle umgesetzt werden kann“, so die Bundesministerin.

Damit auch genug E-Busse der KVB durch Köln rollen können, stellt die NRW-Landesregierung für die Beschaffung bis 2023 insgesamt rund 44,3 Millionen Euro zur Verfügung. 53 E-Busse werden aktuell durch den niederländischen Hersteller VDL Bus & Coach ausgeliefert. Damit werden in diesem Jahr die linksrheinischen Buslinien 150, 153 und 159 sowie die rechtsrheinischen Buslinien 141, 145 und 149 auf den E-Busbetrieb umgestellt. 2022 liefert der gleiche Hersteller weitere 51 E-Busse aus. (mah)

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