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Das nervt Hendrik Wüst an seiner Arbeit als NRW-Ministerpräsident

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Wüst zu Spiegel
Hendrik Wüst findet nicht alles an seinem Beruf als NRW-Ministerpräsident toll. © Rolf Vennenbernd/dpa

Hendrik Wüst hat verraten, was ihn an seiner Arbeit als NRW-Ministerpräsident nervt. Es hat mit seiner Familie zu tun. Er gab auch weitere private Details bekannt.

Wuppertal – Ist Hendrik Wüst von seiner Arbeit als NRW-Ministerpräsident genervt? Zumindest manchmal, wie der CDU-Politiker am Montag (11. April) zugab. In einem Gespräch mit Kindern hat er verraten, was an seinem Job störend sein kann. Es hat vor allem mit seinen langen Arbeitszeiten zu tun. Bei dem Besuch der Junior-Uni Wuppertal offenbarte Wüst auch weitere private Einblicke.

Hendrik Wüst
Geboren19. Juli 1975 (Alter 46 Jahre), Rhede
ParteiChristlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
AmtMinisterpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen seit 2021
FamilieEhefrau Katharina und Tochter Philippa (1 Jahr alt)

NRW-Ministerpräsident: Hendrik Wüst würde seine Tochter gerne mehr sehen

Wüst ist nicht nur Chef der NRW-Landesregierung, sondern auch Vater. Eine Kombination, die manchmal zu ungewollten Abstrichen führt. Auf eine Frage von Kindern, was ihn an seinem Job nervt, antwortete Wüst: „Manchmal ist es schon blöd, dass es abends sehr lange geht und meine Tochter dann immer schon im Bett ist“. Jedoch habe er dafür morgens immer ein bisschen Zeit mit ihr und mache die erste Windel. Hendrik Wüsts Tochter Philippa ist im März 2021 geboren.

Bei dem Besuch in Wuppertal durften sechs- bis 17-Jährige dem Ministerpräsidenten alle Fragen stellen, die sie wollten. Dabei kamen auch persönliche Fragen auf, etwa danach, auf welche Schule er gegangen sei. „Ich war auf der Realschule angemeldet“, erzählte der Politiker. „Ich war auch in ein Mädchen verknallt, das auf die Realschule ging.“ Aber er habe Rechtsanwalt werden wollen und als seine Eltern ihm erklärten, dass er dafür Abitur brauche, sei er auf das Gymnasium gekommen.

Hendrik Wüst hat eine Bitte an Kinder – wegen Ukraine-Krieg

Politische Themen beschäftigten die Kinder ebenfalls. „Wie wollen Sie den Flüchtlingen aus der Ukraine helfen?“, fragte etwa die zehnjährige Zoe. „Wir haben genug Plätze in Nordrhein-Westfalen. Ich glaube, dass wir das gemeinsam gut hinkriegen. Da habe ich auch eine Bitte an euch“, sagte der Politiker.

„Wenn Kinder aus der Ukraine kommen, dann wäre ich echt dankbar, wenn ihr sie ganz herzlich willkommen heißt. Seid lieb und spielt mit ihnen.“ Nach dem Gespräch zeigte sich Zoe zufrieden. Der Ministerpräsident sei nett gewesen, aber Politikerin wolle sie trotzdem nicht werden: „Das ist sehr viel Arbeit und Diskutieren. Ich möchte vielleicht Ärztin werden.“ (os mit ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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