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Hochwasser in NRW: Reul appelliert an Arbeitgeber Katastrophenschutz zu unterstützen

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NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) steht auf einer Brücke über die B265 zwischen Lindlar und Erftstadt-Blessem.
Herbert Reul (CDU) stand am Montag auf einer Brücke über der B265 zwischen Liblar und Erftstadt-Blessem und machte sich ein Bild über die Lage vor Ort. © TNN/Mirko Wolf/dpa

NRW-Innenminister Herbert Reul findet, dass Arbeitgeber Helfer freistellen sollten, um den Katastrophenschutz besser zu unterstützen.

Köln (dpa/lnw) - Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul hat an die Arbeitgeber im Land appelliert, den Katastrophenschutz jederzeit besser zu unterstützen - mit Freistellungen für die Helfer.

Flutkatastrophe in NRW: Innenminister Reul appelliert an Arbeitgeber, Helfer freizustellen

Dem Kölner Stadt-Anzeiger (Mittwoch) sagte der CDU-Politiker: „Früher haben die Handwerker im Dorf alles stehen und liegen lassen, wenn es galt, einen Brand zu bekämpfen. Heute machen es manche Arbeitgeber ihren Angestellten schwer, sich bei den Einsatzkräften zu engagieren, weil man ihnen nicht erlaubt, kurzfristig das Büro zu verlassen. Deshalb fehlen in plötzlichen Notsituationen oft die erfahrenen Kräfte.“

Flutkatastrophe: Hilfsangebote im Rhein-Erft-Kreis – Plattform bringt Helfer und Bedürftige zusammen

Für die vom Unwetter stark betroffenen Regionen Rhein-Erft-Kreis und Kreis Euskirchen haben Unternehmen die Aktion „Helfen helfen e.V.“ gegründet. Ziel ist es, Menschen, die helfen möchten mit Bedürftigen zusammenzubringen – und Spenden zu sammeln. Daniel Lublinsky, Mitgründer des Vereins: „Jetzt ist unkomplizierte und schnelle Unterstützung gefragt.“ Dafür gibt es ein Spendenkonto sowie eine Plattform, über die Tatkraft und Sachspenden vermittelt werden. Außerdem können hier Tickets für Benefizkonzerte in Zusammenarbeit mit dem KKK Klub Kölner Karnevalisten erworben werden, hinter dem namhafte Künstler und Bands des Kölner Karnevals stehen. (nb mit dpa/lnw)

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