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Besserer Katastrophenschutz: NRW-Innenminister Reul erklärt Lage nach Hochwasser

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Herbert Reul (CDU), Innenminister in Nordrhein-Westfalen, gab ein Statement im Landtag zu den Maßnahmen der Bundesanwaltschaft gegen Mitglieder einer möglichen rechtsterroristischen Vereinigung.
NRW-Innenminister Herbert Reul © Martin Gerten/dpa

Wie kann besserer Katastrophenschutz in NRW gelingen? Innenminister Herbert Reul gibt am Mittwoch ein erstes Fazit nach dem Hochwasser. Die Oppostition möchte Maßnahmen.

Düsseldorf – Fast zwei Wochen nach Beginn der Flutkatastrophe im Westen steht Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch (11:00 Uhr) Rede und Antwort zum Katastrophenschutz. Der Innenausschuss kommt im NRW-Landtag in Düsseldorf zu einer Sondersitzung zusammen, um eine vorläufige Bilanz des Jahrhundert-Unwetters in allen seinen Folgen zu ziehen.

Hochwasserkatastrophe in NRW: Oppsotion will konkrete Schutzmaßnahmen

Die Sitzung mitten in der parlamentarischen Sommerpause wurde auf Initiative von SPD und Grünen einberufen. Beide Oppositionsfraktionen wollen von der Landesregierung unter anderem wissen, ob und in welchem Umfang Katastrophenschutzmaßnahmen zu verbessern sind. Die Grünen haben bereits die Frage aufgeworfen, warum die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes nicht zu wirksameren Vorkehrungen geführt haben. Die SPD will auch über die Fluthilfen diskutieren.

Das Landeskabinett hatte in der vergangenen Woche 200 Millionen Euro Soforthilfe beschlossen. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) versicherte: „Wir werden soviel Geld aufbringen, wie erforderlich ist“. Der Bund hatte zugesagt, die jeweiligen Programme der Länder zu verdoppeln.

Hochwasserkatastrophe in NRW: 47 Menschen gestorben – Höhe der Sachschäden noch unklar

Durch die Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen waren in der vorvergangenen Woche mindestens 179 Menschen ums Leben gekommen – davon 47 in NRW. Viele Menschen werden vor allem in Rheinland-Pfalz noch vermisst. Die enormen Sachschäden konnten bislang noch nicht seriös beziffert werden. (dpa/lnw)

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