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In Bad Münstereifel: Merkel und Laschet versprechen schnelle Hilfe für Flutopfer

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Bundeskanzlerin Angela Merkel und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in Bad Münstereifel.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet besuchten am Dienstag Bad Münstereifel. © Wolfgang Rattay/dpa

Bad Münstereifel im Kreis Euskirchen wurde vom Hochwasser schwer getroffen. Am Dienstag besuchten Angela Merkel und Armin Laschet die Region.

Bad Münstereifel – Bundeskanzlerin Angela Merkel und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet besuchten am Dienstag (20. Juli) Bad Münstereifel im Kreis Euskirchen. Die Region zählt in NRW zu den vom schweren Unwetter und der folgenden Flutkatastrophe, am härtesten betroffenen Gebieten. Es war Merkels erster Besuch in einer vom Hochwasser schwer getroffenen Region in NRW.

Bad Münstereifel: Merkel und Laschet besuchen Hochwassergebiet in NRW

Merkel traf um kurz vor 12 Uhr ein und begrüßte Laschet, Sabine Preiser-Marian, der Bürgermeisterin von Bad Münstereifel, Landrat Markus Ramers und mehrere Vertreter von Hilfsorganisationen. Vor Ort machten sich Merkel und Laschet ein aktuelles von der Krisenregion und sprachen mit Vertretern von Hilfsorganisationen, Helferinnen und Helfern sowie betroffenen Bürgerinnen und Bürgern – besonders im schwer getroffenen Stadtteil Iversheim.

Beim darauffolgenden Statement vor der Presse betonte Laschet, dass die Soforthilfen für die Flutopfer schnell und unbürokratisch organisiert werden sollen. „Die Formulare sollen noch in dieser Woche fertig werden“, betonte der NRW-Ministerpräsident. Laut Merkel sei die entsprechende Auszahlung über die Kreise und Städte geplant. „Ich hoffe, dass das eine Sache von Tagen ist“, so Merkel in Bad Münstereifel. Man wolle alles daran setzen, „dass das Geld schnell zu den Menschen kommt“.

Hochwasser in NRW: Merkel – „langer Atem“ für Wiederaufbau nötig

Wie in anderen Städten wurden auch in Bad Münstereifel Teile der Infrastruktur nahezu komplett zerstört, darunter Straßen, Bahnstrecken, Brücken und Häuser in der Stadt. Merkel geht davon aus, dass der Wiederaufbau der Stadt länger als nur ein paar Monate dauern wird. „Es ist klar, dass wir hier einen sehr langen Atem brauchen werden“, so die Bundeskanzlerin.

Bad Münstereifel zählt zu den am härtesten getroffenen Regionen in NRW. Dort stand das Wasser im Stadtkern bis zu 1,5 Meter hoch. Zudem war der Ort wie Großteile des Kreises Euskirchen tagelang von einem möglichen Dammbruch der Steinbachtalsperre betroffen. Der Verein „Helfen helfen“ organisiert zurzeit eine Spendenaktion für die Flutopfer. Bereits am Sonntag (18. Juli) war Bundeskanzlerin Merkel in Rheinland-Pfalz und besuchte dort das Dorf Schuld im Kreis Ahrweiler gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer. (bs mit dpa)

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