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Corona-Regeln: 3G Arbeitsplatz gilt ab 24. November – was das bedeutet

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Von: Jana Wehmann

Aufsteller mit Hinweis auf die 3G-Regel am Arbeitsplatz.
Ab dem 24. November gilt 3G – auch am Arbeitsplatz. © Christian Ohde/Imago

Die 3G-Regel am Arbeitsplatz gilt in NRW ab dem 24. November. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss sich täglich testen und den negativen Test nachweisen.

Düsseldorf – Die Corona-Regeln in Nordrhein-Westfalen wurden deutlich verschärft – und die Einschränkungen betreffen vor allem Ungeimpfte. Der NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann stellte die neue Corona-Schutzverordnung am Dienstag in Düsseldorf vor. Die neuen, verschärften Corona-Maßnahmen beinhalten neben einer 2G-Regel für den Freizeitbereich ebenfalls die Einführung von 3G am Arbeitsplatz. Das bedeutet: Arbeitnehmer müssen vollständig gegen das Coronavirus geimpft, genesen oder getestet sein – und dies auch nachweisen können. Ab dem 24. November gilt nun die 3G-Regel auf der Arbeit. Was heißt das?

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Corona-Gesetz wird am 9. Dezember ausgewertet

Das neue Infektionsschutzgesetz mit Regeln für 3G am Arbeitsplatz, in Bus und Bahn tritt an diesem Mittwoch (24. November) in Kraft. Es wurde am Dienstag im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Am Montag hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Gesetz mit den neuen Corona-Auflagen unterschrieben.

Flächendeckende Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen gibt es mit dem neuen Gesetz vorerst nicht mehr. Es soll aber bereits am 9. Dezember in einer Bund-Länder-Runde evaluiert und gegebenenfalls nachgeschärft werden.

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Nachdem der Bundesrat der 3G-Regelung am Freitag (19. November) ebenfalls zugestimmt hatte, kann diese nun umgesetzt werden. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hatte zuvor bereits angekündigt, dass die Corona-Verschärfung im Laufe der Woche vom 22. bis 28. November auf jeden Fall kommen würde.

3G am Arbeitsplatz gilt ab dem 24. November

Beim vorherigen Bund-Länder-Treffen war die 3G-Pflicht am Arbeitsplatz nochmal konkretisiert worden. „Der Arbeitsplatz ist ein Ort, an dem regelmäßig enge Kontakte stattfinden“, heißt es im Beschluss der Regierungschefs. Aufgrund des hohen Infektionsgeschehens sei die Gefahr von Ansteckungen am Arbeitsplatz wieder hoch. „Daher bedarf es einer bundesweiten Vorgabe, dass nur genesene, geimpfte oder getestete Personen dort tätig sein dürfen (3G-Regelung)“.

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Laumann rechnet mit einer Million Corona-Tests am Tag

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann rechnet durch die 3G-Regelung unter anderem am Arbeitsplatz mit etwa einer Million Bürgertests in Nordrhein-Westfalen pro Tag. Er gehe von landesweit gut einer Million ungeimpfter Arbeitnehmer aus, sagte Laumann am Dienstag in Düsseldorf. Wie hoch der Anteil der Menschen im Homeoffice sei, sei allerdings unklar. In jüngster Zeit habe die Zahl der Bürgertests zwischen 250.000 und 332.000 pro Tag gelegen.

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Wer gegen die Corona-Schutzmaßnahmen verstößt, muss tiefer in die Tasche greifen. Denn die Bußgelder bei Verstößen gegen die Corona-Regeln sollen drastisch erhöht werden, so Wüst. Jedem müsse klar sein: „Das ist kein Spaß – hier geht es um die Gesundheit, hier geht es um das Leben von Menschen“, sagte Wüst. Folgende Bußgelder werden bei Verstößen erhoben:

Neue Corona-Regeln in NRW: Gibt es Ausnahmen von 3G am Arbeitsplatz?

(jaw/dpa/AFP) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Hinweis: Dieser Artikel wurde am 23. November nach den Beschlüssen inhaltlich aktualisiert. Neuerung: Details zur neuen Corona-Schutzverordnung.

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