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Impfungen in NRW: „Ab Samstag können sich alle impfen lassen“

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Von: Benjamin Stroka

Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, spricht während einer Pressekonferenz.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann spricht am Donnerstag (24. Juni) über die aktuelle Corona-Lage in NRW. (Archivbild) © Marcel Kusch/dpa

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann verkündete, dass ab Samstag (26. Juni) die Termine in Corona-Impfzentren für alle offen sind. Die PK zum Nachlesen.

Düsseldorf – Niedrige Inzidenzzahlen und viele Lockerungen der Corona-Regeln haben in NRW in den vergangenen Wochen für etwas Entspannung in der Pandemie gesorgt. Dazu kam vergangene Woche die Nachricht, dass für bestimmte Personengruppen auch wieder Erstimpfungen gegen das Coronavirus in den Impfzentren in Nordrhein-Westfalen möglich sind. Auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf zur aktuellen Lage in der Corona-Pandemie und das Impfgeschehen in NRW verkündete NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Donnerstag weitere Informationen.

Corona in NRW: Ab Samstag Erstimpfungen für alle in den Impfzentren

Seit Mittwoch (23. Juni) 8 Uhr sind wieder Erstimpfungen in den NRW-Impfzentren möglich, nachdem zuvor wochenlang der Impfstoff für Zweitimpfungen zurückgehalten werden musste. Doch noch bis Freitag sind diese vor allem auf über 60-Jährige und Menschen mit Vorerkrankungen beschränkt. Diese landesinterne Priorisierung fällt aber am Samstag, wie Laumann auf der Pressekonferenz in Düsseldorf bestätigte. Dann bekommt jeder die Möglichkeit auf eine Erstimpfung in den NRW-Impfzentren.

Zudem gab der Gesundheitsminister bekannt, dass die Corona-Schutzverordnung in Nordrhein-Westfalen im Wesentlichen bis zum 8. Juli verlängert wird. Danach werde man weitersehen. Vieles hängt auch von der weiteren Ausbreitung der sogenannten Delta-Variante ab.

Corona in NRW: Hier die Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Laumann zum Nachlesen

14:40 Uhr: Laumann über Fans beim Spiel England gegen Deutschland im Wembleystadion. „Ich würde nicht hinreisen.“ Es würden dann 14 Tage Quarantäne gelten. „Das ist ein hoher Preis für ein Fußballspiel.“

14:36 Uhr: Laumann über Auffrischungsimpfungen: Das Land könne sich mit den kassenärztlichen Vereinigungen und den Betriebsärzten schon mal auf Auffrischungsimpfungen vorbereiten. „Das Begrenzende waren nie die Strukturen, sondern der Impfstoff. Die Strukturen hätten immer mehr verimpfen können.“ Aber noch wisse man einfach nicht, wann und für wen Auffrischungen der Impfungen nötig seien.

14:34 Uhr: Laumann: „Ich kann Ihnen beim besten Willen noch nicht sagen, wann Auffrischungsimpfungen nötig sind.“ Das wisse man noch nicht. Daher könnten die Impfzentren nicht ungenutzt monatelang stehenbleiben.

14:31 Uhr: Laumann: „Die nächsten Impfdosen werden nach Einwohnerzahlen auf die Impfzentren in den Kreisen und kreisfreien Städten verteilt. In der nächsten Woche bekommen wir 150.000 Impfdosen und in der Woche darauf 210.000 Impfdosen. Wir werden Ende Juli mit den Erstimpfungen durch sein, das betone ich hier nochmal.“

14:27 Uhr: Laumann: „Es wird keine Impfungen von 12- bis 16-Jährigen in Impfzentren geben. Die Beratung ist da sehr wichtig, sodass wir es eher in den Praxen sehen. Falls die Ärzte das nicht leisten können, kann es vielleicht mal Ausnahmen in den Impfzentren geben. Solange das normale System sagt, wir kommen dagegen an, dann bleiben wir im Regelsystem. Jedes Kind, dass sich zwischen 12 und 16 Jahren impfen lassen möchte, soll ein Impfangebot bekommen.“

14:26 Uhr: Laumann: „Wichtig ist, dass sich die Menschen über 16 alle impfen lassen.“

14:24 Uhr: Impfungen von vorerkrankten Kindern und Jugendlichen zwischen 12- und 16-Jährigen sollen vor allem in den Arztpraxen passieren.

14:22 Uhr: „Bislang verimpfen wir immer noch alles an Impfstoff, was wir da haben. Irgendwann werden automatisch die Impfwilligen abnehmen, aber soweit sind wir noch nicht.“ Dann gebe es auch noch das Thema der Kinder-Impfungen für die 12- bis 16-Jährigen.

14:21 Uhr: Laumann: „Der Unterschied vom Herbst 2020 zum Herbst 2021 ist: Wir werden im Herbst 2021 jeden Menschen geimpft haben, der es möchte. Im Herbst 2020 war es niemand. Daher hoffe ich, dass die Delta-Variante beherrschbar bleiben wird.“

14:19 Uhr: Menschen, die einmal geimpft wurden, würden wahrscheinlich nicht schwer krank bei einer Infektion mit der Delta-Variante. Einen vollen Schutz gebe aber nur die doppelte Impfung.

Corona in NRW: Delta-Variante weiter auf dem Vormarsch

14:17 Uhr: Laumann über die Delta-Variante: „Die Variante ist auf dem Weg die britische abzulösen. Ich gehe davon aus, dass es nur wenige Wochen dauern wird. Aber ich denke, dass es besser laufen wird, als beim Übergang von der Ursprungsvariante zur britischen, weil wir viel mehr Menschen geimpft haben und strategisch geimpft haben.“

14:16 Uhr: Laumann betont nochmal Testen als wichtiges Instrument, bis man im September den größten Teil der Bevölkerung doppelt geimpft hat.

14:14 Uhr: Laut Laumann werden die großen Impfzentren ab September nicht mehr benötigt. „Wir entwickeln gerade ein Konzept, wodurch Impfungen trotzdem in den Kreisen und kreisfreien Städten organisiert werden können.“ Er wolle eine Struktur im Hintergrund haben, sodass es Instrumente gibt, die dann eingreifen können. „Diese Struktur muss dann Impfstoff bestellen können, wie es auch ein Impfzentrum kann.“

14:11 Uhr: „Erstimpfungen sind in Impfzentren wieder möglich. Wir haben bewusst nochmal priorisiert. Das gilt bis Samstag. Ab Samstag wird das Terminportal verändert und dann können alle Menschen einen Impftermin buchen, die einen möchten. Auch Termine in Nachbarimpfzentren sind möglich. Für die nächste Woche können wir rund 150.000, in der Woche darauf rund 220.000 Impfungen in den Impfzentren anbieten.“

14:10 Uhr: Laumann übers Impfen: „In NRW wurden bislang 54,5 % der Menschen geimpft. Damit haben wir die USA eingeholt, was uns keiner zugetraut hätte. Bei den Zeitimpfungen stehen wir bei 35,7 %, werden aber noch mächtig aufholen in den nächsten Wochen.“

Corona in NRW: Schutzverordnung verlängert – kommen dann weitere Lockerungen?

14:06 Uhr: Laumann über Corona-Lage: „Wir haben nur noch 419 Menschen, die an Corona erkrankt sind, in den Krankenhäusern. Wir haben dort keine nennenswerte Belastung mehr, auch nicht auf den Intensivstationen. Täglich testen wir in NRW zwischen 200.000 und 300.000 Menschen auf Corona. Testen ist eine wichtige Brücke, wenn man mehr Freiheiten zulässt, bis wir ausreichend geimpft haben.“ Es seien die erfreulichsten Zahlen seit Monaten. „In NRW sind rund 10 % aller Fälle, welche der Delta-Variante. Daher verlängern wir die Corona-Schutzverordnung im Wesentlichen unverändert bis zum 8. Juli.“ Danach müsse man weitersehen.

14:00 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann betritt das Podium.

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