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Karneval 2022: Wüst stellt Veranstaltern Finanzhilfen in Aussicht

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Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht bei einer Pressekonferenz.
Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, will Karnevalsveranstaltern mit Finanzspritzen helfen, sollte es erneut zu Corona-Ausfällen kommen. © Michael Kappeler/dpa

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat Veranstaltern von Karnevalsfeiern mögliche Finanzhilfen in Aussicht gestellt, falls es zu Absagen wegen Corona kommen sollte.

Düsseldorf – Sollten Karnevalsfeiern im Februar 2022 wegen der Corona-Pandemie erneut abgesagt werden, plädiert Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) für Finanzspritzen an die betroffenen Veranstalter. „Vom Festwirt bis zur Technikfirma haben viele Betroffene 2021 auf den Karneval und ihre Geschäftsgrundlage verzichtet“, sagte Wüst dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Und viele haben keine finanziellen Polster mehr und brauchen bei erneuten Ausfällen und Absagen finanzielle Hilfen.“

Wüst über Karneval: Finanzielle Hilfen bei Ausfällen durch Corona?

Er setze sich dafür ein, dass man auf Bundesebene die dafür notwendige Rechtsklarheit bekomme. „Karneval ist Brauchtum und Kultur, für viele Menschen ein Teil ihrer Identität und Heimat. Mit einem solchen Verständnis sind dann auch finanzielle Hilfen für die Betroffenen möglich, wenn Karnevalsveranstaltungen angesichts der pandemischen Lage erneut abgesagt werden müssen.“

Nach aktuellem Stand soll der Kölner Karneval weiterhin wie geplant mit Weiberfastnacht und Rosenmontagszug im Februar stattfinden. In Düsseldorf wurde zuvor bereits der Rosenmontagszug auf einen neuen Termin in den Mai verschoben. (bs/dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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