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Landtagswahl NRW: Wüst will mit CDU „Wähler der Mitte“ zurückgewinnen

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Hendrik Wüst (CDU), Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen, spricht beim Deutschlandtag der Jungen Union im Messe- und Congress Centrum Halle Münsterland.
Hendrik Wüst, designierter NRW-Ministerpräsident, beim Deutschlandtag der Jungen Union. © Marcel Kusch/dpa

Rund sieben Monate vor der Landtagswahl in NRW hat sich der designierte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) beim Deutschlandtag der Jungen Union kämpferisch gezeigt.

Münster – Der designierte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) will bei der Bundestagswahl verlorene „Wähler der Mitte“ im Mai 2022 wieder zurückgewinnen. Auch für ein erfolgreiches Abschneiden bei der Landtagswahl NRW in rund sieben Monaten brauche es „einen Kassensturz der Ideen“. Das betonte der Verkehrsminister beim Deutschlandtag der Jungen Union in Münster am Samstag. Die CDU müsse den Zeitgeist wieder prägen, „statt ihm hinterherzulaufen“ und sich die Anerkennung der politischen Mitte zurückerobern.

Vor Landtagswahl NRW im Mai 2022: Wüst gibt sich kämpferisch

Wir haben die Bundestagswahl verloren, ja. Und nach Lage der Dinge haben wir auch die Regierungsbeteiligung verloren, ja. Aber wir dürfen nicht auch noch unsere Haltung, unser Benehmen und unsere Selbstachtung verlieren.

Hendrik Wüst, NRW-Verkehrsminister und designierter Ministerpräsident

Drei Wochen nach dem historischen Absturz der Union betonte Wüst: „Wir haben die Bundestagswahl verloren, ja. Und nach Lage der Dinge haben wir auch die Regierungsbeteiligung verloren, ja. Aber wir dürfen nicht auch noch unsere Haltung, unser Benehmen und unsere Selbstachtung verlieren.“ Politik lebe auch vom richtigen Umgang miteinander. CDU-Bundesparteichef und Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hatte Wüst kürzlich als Nachfolger für seine Ämter in NRW als Landesparteichef und Ministerpräsident vorgeschlagen.

Landtagswahl NRW: Hendrik Wüst kritisiert „extremes Anti-Auto-Denken“

Das Land stehe vor vielen Transformationen, unterstrich Wüst. Klimaschutz und Bewahrung der Schöpfung seien die zentralen Aufgaben. Beim Klimaschutz laute das Ziel, saubere Anlagen zu produzieren und zu exportieren. Dekarbonisierung – Ausstieg aus der Kohle – dürfe nicht mit Deindustrialisierung erkauft werden. „Extremes Anti-Auto-Denken“ sei vor allem für den ländlichen Raum völlig unangebracht. (bs/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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