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Laschet über Aus als NRW-Ministerpräsident: „Dann hat man Wehmut“

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Armin Laschet (M.) bei seiner Verabschiedung als NRW-Ministerpräsident im Landtag.
Armin Laschet (M.) bei seiner Verabschiedung als NRW-Ministerpräsident im Landtag. © Oliver Berg/dpa

In der ARD hat sich Armin Laschet wehmütig über sein Aus als NRW-Ministerpräsident geäußert. Es schmerze mehr, als der Verlust des Parteivorsitzes der CDU.

Köln – Der gescheiterte Unionskanzlerkandidat und scheidende CDU-Vorsitzende Armin Laschet ist nach eigenem Bekunden wehmütig, weil er sich nach der Bundestagswahl auch vom Amt des Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens zurückgezogen hat.

Armin Laschet vermisst Amt als NRW-Ministerpräsident

Auf die Frage, ob der Verlust dieses Amtes mehr schmerze als der Verlust des Parteivorsitzes, antwortete Laschet am Mittwochabend in der ARD-Sendung „Maischberger. Die Woche“: „Ja, das ist ein wirklich schönes Amt, weil man ist Regierungschef eines großen Landes, aber man ist auch Repräsentant dieses Landes, trifft sehr viele Menschen im Ehrenamt, hat viele festliche Ereignisse, wo der Ministerpräsident gefragt ist.“ Das zusammenzuführen habe viel Spaß gemacht. „Und insofern, wenn man das dann abgibt, dann hat man Wehmut.“

Nach Aus als NRW-Ministerpräsident: Armin Laschet ist jetzt einfacher Bundestagsabgeordneter

Laschet hatte erklärt, auch im Falle einer Niederlage bei der Bundestagswahl in Berlin zu bleiben und sein Amt als Ministerpräsident abzugeben. Die CDU hatte bei der Wahl im September ihr schlechtestes Ergebnis erzielt. Laschet ist jetzt einfacher Bundestagsabgeordneter. Sein Nachfolger als Ministerpräsident von NRW ist CDU-Politiker Hendrik Wüst. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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