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Laschet: „Verhältnis zu Söder war lange Zeit sehr gut“

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Markus Söder (r, CSU), Ministerpräsident von Bayern und CSU-Vorsitzender, steht neben Armin Laschet, CDU-Bundesvorsitzender und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen
Armin Laschet äußerte sich in der TV-Sendung „Maischberger. Die Woche“ über seine Verbindung zu Markus Söder. (Archivbild) © Michael Kappeler/dpa

In der Sendung „Maischberger. Die Woche“ teilte Laschet gegen Söder aus. Er sprach über ihr angespanntes Verhältnis nach dem Machtkampf um die CDU-Kanzlerkandidatur.

Köln – Der gescheiterte Unionskanzlerkandidat und scheidende CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat einen Einblick in sein angespanntes Verhältnis zu CSU-Chef Markus Söder gegeben. „Er hat lange Zeit gesagt ‚Die CDU hat das erste Vorschlagsrecht‘. Deshalb war ich erstmal überrascht, dass er überhaupt antrat, weil er ein Jahr lang das Gegenteil gesagt hatte“, sagte Laschet am Mittwoch in der ARD-Sendung „Maischberger. Die Woche“. „Noch im August 2020 war das gar kein Thema, dass es zu einem Konflikt zwischen CDU und CSU kommen könnte. Und das habe ich lange Zeit geglaubt.“

Immer wieder Sticheleien und Querschüsse nach Machtkampf um CDU-Kanzlerkandidatur

Nach einem zehntägigen Machtkampf um die Kanzlerkandidatur im April, bei dem sich Laschet gegen Söder durchgesetzt hatte, gab es wiederholt Sticheleien und Querschüsse des bayerischen Ministerpräsidenten gegen den CDU-Chef. Laschet machte deutlich, er habe Söder immer wieder angerufen und gesagt: „Markus, lass es. Markus, warum sagst Du jetzt wieder das?“ Söder habe geantwortet: „Nein, das ist falsch zitiert. So habe ich das gar nicht gesagt.“ Laschet kritisierte Söders Erklärungsversuche: „Es waren immer andere.“

Laschet: Verhältnis zu Söder war „lange Zeit sehr gut“

Auf die Frage, was das über sein Verhältnis zu Söder sage, antwortete Laschet: „Es war lange Zeit sehr gut und ich habe ihm wirklich viel geglaubt. Aber dass im Wahlkampf solche Sätze nicht hilfreich sind, sagen inzwischen viele andere auch.“

Laschet: So geht es nun für den ehemaligen Ministerpräsidenten aus NRW weiter

Der bei der Bundestagswahl vorerst gescheiterte Unionskanzlerkandidat Laschet hatte ein Bundestagsmandat angenommen und ist jetzt einfacher Abgeordneter in Berlin. Neuer Ministerpräsident in NRW ist Hendrik Wüst. Zuvor trat er auch das Amt als neuer CDU-Vorsitzender in Nordrhein-Westfalen an. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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