1. 24RHEIN
  2. Welt
  3. Politik

Aufbauhilfen nach Flut in NRW: Scharrenbach rechnet mit „redlichen“ Antragstellern

Erstellt: Aktualisiert:

Ein Polizist hilft einer ältere Dame und trägt ihre Sachen im Eimer zu ihrem Haus.
Nach der Flutkatastrophe stehen den betroffenen Gebieten in NRW bis zu 12,3 Milliarden Euro für den Wiederaufbau zu. (Symbolbild) © David Young/dpa

Ab Freitag können Betroffene der Flutkatastrophe in NRW Anträge zum Wiederaufbau stellen. Ina Scharrenbach geht überwiegend von „redlichen“ Antragstellern aus.

Düsseldorf – Rund zwei Monate nach der Flutkatastrophe geht NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach mit Blick auf die Aufbauhilfen von überwiegend „redlichen“ Antragstellern aus. Nach Betrugsfällen bei den Corona-Hilfen sei aber damit zu rechnen, dass es trotzdem wieder einige Problemfälle geben werde, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag im Morgenecho auf WDR 5. Man habe daher in das Online-Antragsverfahren „Sicherheitsschleifen eingebaut“.

Flutkatastrophe in NRW: Betroffene können ab Freitag Anträge zum Wiederaufbau stellen

In Nordrhein-Westfalen können betroffene Einwohner, Unternehmen und Kommunen Anträge zum Wiederaufbau in den Flutgebieten ab diesem Freitag über ein Förderportal stellen. Dabei gehe es in der Regel um eine Förderung in Höhe von bis zu 80 Prozent der Schadenssummen, hatte die Landesregierung am Montag angekündigt. Für NRW seien bis zu 12,3 Milliarden der insgesamt 30 Milliarden Euro im Wiederaufbau-Paket von Bund und Länder vorgesehen.

NRW: 12,3 Milliarden Euro werden über 30 Jahre hinweg über Umsatzsteuer-Mechanismus abfinanziert

Scharrenbach sagte dazu im WDR, die 12,3 Milliarden Euro würden über 30 Jahre hinweg „abfinanziert über einen Umsatzsteuer-Mechanismus“. Die Ministerin betonte: „Das ist nicht schuldenbehaftet.“ (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant