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Evakuierungsflüge: Keine in NRW bekannten Gefährder aus Afghanistan eingereist

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Afghanische Familien warten darauf, mit einer US-Maschine außer Landes fliegen zu können.
Die Taliban hat in Afghanistan die Macht übernommen. Viele Menschen flüchteten daraufhin aus dem Land. (Bild vom 22. August) © Sgt. Samuel Ruiz/U.S. Marine/ Imago

Bei der Evakuierung sind keine Gefährder aus Afghanistan mit NRW-Bezug ausgereist. Insgesamt seien aber 20 „sicherheitsrelevante“ Menschen nach Deutschland gekommen.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Unter den über die Luftbrücke aus Afghanistan ausgereisten Menschen befinden sich nach Erkenntnissen des Düsseldorfer Innenministeriums keine Gefährder - also potenzielle islamistische Terroristen - mit Bezug nach Nordrhein-Westfalen. Laut einem Sprecher geht das Ministerium derzeit aber von einer „niedrigen einstelligen Zahl“ an Personen aus, die früher einen Bezug zu NRW hatten und die wegen anderer krimineller Delikte, politisch motivierter Kriminalität oder Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz polizeibekannt sind.

NRW-Flüchtlingsminister Joachim Stamp (FDP) hatte im August gefordert, Straftäter, die mit Evakuierungsflügen nach Deutschland zurückgekehrt sind, inhaftieren zu lassen.

Keine in NRW bekannten Gefährder aus Afghanistan eingereist – 20 „sicherheitsrelevante“ Menschen

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte vergangenen Freitag gesagt, dass insgesamt 20 Menschen aus Afghanistan nach Deutschland gekommen seien, die „sicherheitsrelevant“ seien. Teilweise seien sie bereits wieder in Haft, ergänzte ein Sprecher Seehofers. Genauere Angaben zu den Personen mit NRW-Bezug machte das Innenministerium in Düsseldorf nicht. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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