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NRW-Innenminister Reul: Unwetter-Lage in einigen Regionen „außerordentlich schwierig“

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Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, kommt in den Plenarsaal im Landtag.
NRW-Innenminister Herbert Reul bedankte sich, dass so viele Einsatzkräfte dabei helfen, das Unwetter zu bewältigen. (Symbolbild) © Henning Kaiser/dpa

Die heftigen Unwetter sind für das Land Nordrhein-Westfalen eine große Herausforderung. Innenminister Herbert Reul sprach von einer außerordentlich schwierigen Lage.

Düsseldorf – Die anhaltenden starken Regenfälle in Nordrhein-Westfalen haben nach Angaben von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) zu einer „außerordentlich schwierigen Lage“ in einigen Regionen des Landes geführt. „Die weitere Entwicklung ist derzeit nicht mit Sicherheit absehbar“, sagte Reul am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Unwetter in NRW: Reul dankt Einsatzkräften für ihre Hilfe – 2.100 Einsätze seit Dienstag

Seit Dienstag hätten landesweit rund 3.900 Kräfte fast 2.100 Einsätze bewältigt. „Viele von ihnen sind ehrenamtlich tätig und arbeiten gerade unermüdlich, um die Wassermassen zu bewältigen“, so der Minister. Ihnen und allen anderen Helfern und Einsatzkräften in den betroffenen Regionen sei er sehr dankbar, sagte Reul.

Heftige Unwetter: Anwohner müssen Häuser verlassen – das ist die Lage in NRW

Seit Dienstag kämpft das Land Nordrhein-Westfalen durch die heftigen Unwetter mit erheblichen Wassermassen. In Düsseldorf. Grafenberg spricht die Stadt derzeit sogar von einem „historischen Hochwasser“. Anwohner werden nun gebeten, ihre Wohnungen zu verlassen. Betroffen sei schwerpunktmäßig das Gebiet zwischen dem Straßen-Dreieck Zweibrückenstraße, Rapunzelweg und Dreherstraße mit insgesamt rund 350 Gebäuden, so ein Sprecher der Stadt. 

Aber auch in Aachen droht im Stadtteil Kornelimünster eine Überflutung. Grund sei der steigende Wasserstand des Flusses Inde in dem Stadtteil, teilte die Stadt am Mittwoch mit.  Feuerwerkräfte bereiten derzeit eine Notunterkunft vor. Und auch in Köln steigt der Wasserstand an.  In Rodenkirchen und am Parkplatz an der Bastei wurden schon erste Schutzmaßnahmen durchgeführt. Auch der Schiffsverkehr könnte bald eingeschränkt werden, sollte der Rheinpegel in Köln weiter steigen.

Und auch auf den Straßen macht sich das Unwetter bemerkbar. So sind aktuell die Autobahnen A44 und A4 bei Köln und Düsseldorf überflutet und zum Teil gesperrt. Und auch bei der Deutschen Bahn kommt es derzeit zu Störungen.(nb mit dpa/lnw) 

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