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Vertrag läuft aus: NRW-Schulen sollen Corona-Tests für Januar bunkern

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Ein Corona-Selbsttest, fotografiert neben dem Etui eines Grundschülers.
Schüler in NRW testen sich regelmäßig selbst auf das Coronavirus (Symbolbild). © Julian Stratenschulte/dpa

Um etwaige Engpässe zu vermeiden, sollen Schulen in NRW mehr Corona-Tests bestellen, als sie brauchen. Hintergrund ist der bevorstehende Anbieterwechsel.

Düsseldorf – Die weiterführenden Schulen in NRW sollen für Januar vorsichtshalber Vorräte an Corona-Schnelltests anlegen. Das hat das Schulministerium in einer Mail an alle Einrichtungen angekündigt. Hintergrund: Der aktuelle Vertrag mit dem Lieferanten läuft zum Jahresende aus und man brauche zur Sicherheit einen Puffer.

Corona-Tests: Schulen sollen mehr bestellen als sie brauchen

Konkret geht es laut der Mail an die Schulen um die drei Wochen nach den Weihnachtsferien bis Ende Januar: „Um jegliche Risiken von Versorgungsengpässen, die durch einen Anbieterwechsel entstehen könnten, auszuschließen“, sollen die Schulen jetzt schon mehr Tests bestellen als sie brauchen. Dafür dürfen die Einrichtungen das anderthalbfache Wochenkontingent ordern – bis sie genug Schnelltests auf Lager haben.

Damit alles klappt, werde es Stichproben bei den Bestellungen geben, so das Ministerium. Die sogenannten Lolli-Tests an den Grund- und Förderschulen sind von dem Notvorrat nicht betroffen. Seit dem 2. November gibt es in den Schulen in NRW keine Maskenpflicht mehr. Die meisten Schüler nutzen den Mund-Nasen-Schutz aber weiterhin. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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