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SPD in NRW fordert kostenlose Corona-Tests in „kalten Monaten“ und 2G in der Gastronomie

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Ein Aufkleber verweist auf die 2G-Regel.
Die SPD in NRW fordert eine flächendeckende 2G-Regel für Gastronomie und Veranstaltungen (Symbolbild). © Christian Ohde / Imago

2G in der Gastronomie und die Rückkehr von kostenlosen Corona-Tests: Die SPD in NRW hat weitere Maßnahmen im Kampf gegen die vierte Corona-Welle gefordert.

Düsseldorf – Die SPD im Düsseldorfer Landtag fordert mehr Maßnahmen und Regeln, um die vierte Welle der Corona-Pandemie zu brechen. So soll nach den Vorstellungen der SPD-Fraktion in NRW flächendeckend die 2G-Regel (geimpft oder genesen) für Veranstaltungen und die Gastronomie eingeführt werden.

Corona in NRW: 2G, kostenlose Tests – die Forderungen der SPD im Überblick

Sie spricht sich außerdem dafür aus, befristet wieder kostenlose Coronatests einzuführen – konkret in den „kalten Monaten“, wie es in einem 10-Punkte-Papier der Opposition heißt. Darin wird auch gefordert, den Expertenrat des Landes zu reaktivieren.

„Die Zeit des Abwartens muss vorbei sein. Je länger sie noch dauert, umso härter werden wir in die Bremse gehen müssen. Das will keiner“, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty der dpa. Der neue Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) habe zahlreiche Instrumente in der Hand, so Kutschaty: „Er muss sie nur nutzen.“ Dazu gehöre auch die Reaktivierung der Maskenpflicht an Schulen. Zum 2. November hatte die Landesregierung um Schulministerin Yvonne Gebauer die Maskenpflicht im Unterricht in NRW abgeschafft.

Corona in NRW: Experten warnten Ende Juni vor mehr Infektionen im Herbst

Das 10-Punkte-Papier fordert auch die Wiedereinsetzung des Expertenrats Corona – in Kooperation mit dem Landtag in Düsseldorf. Das Gremium – darunter Virologe Hendrick Streeck und Jurist Udo Di Fabio – hatte zuletzt Ende Juni getagt und die aktuelle Situation damals bereits recht gut vorhergesagt: So warnten die zwölf Experten vor mehr Infektionen im Herbst, Impfdurchbrüchen und einer stärkeren Polarisierung innerhalb der Gesellschaft. Eine neue Welle könne „erneut Gefühle von Ohnmacht, Panik oder Schuld hervorrufen.“ (bs/dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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