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Olaf Scholz (SPD): Vizekanzler achtet nicht auf Benzin-Preise

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Kanzlerkandidat Olaf Scholz (SPD) steht mit Mikrofon auf der Bühne und breitet eine Hand aus.
Braucht sich um Benzinpreise keine Gedanken zu machen: Kanzlerkandidat Olaf Scholz (SPD). © Fabian Sommer/dpa/picture alliance

Hohes Gehalt, Dienstwagen, aber null Ahnung über Spritpreise: Olaf Scholz (SPD) weiß nicht, was ein Liter Benzin kostet. Dabei tobte zuletzt viel Streit darüber.

Berlin – In dem Streit um höhere Benzinpreise hat Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) eine große Wissenslücke offenbart. So konnte der Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten die Frage nicht beantworten, wie teuer ein Stück Butter, ein Brot und ein Liter Benzin ist. „Ich gehe selber nicht tanken“, gestand Scholz in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung. Aus Sicherheitsgründen setze er sich nicht selber hinters Steuer, sondern lasse sich mit seiner Dienstlimousine fahren.

Seit zwei Wochen tobt in Deutschland ein erbitterter Streit um die Erhöhung der Spritpreise. Die Grünen wollen den Liter Benzin bis 2023 um 16 Cent erhöhen. Scholz selber hatte davor gewarnt, an der Spritpreisschraube weiter zu drehen. Zuvor hatte er bereits im Bundeskabinett einer Erhöhung zugestimmt. Trotzdem wollte er sich im Bild-Talk nicht einmal auf eine Schätzung einlassen.

Stattdessen warb er um Verständnis. Er beziehe ein ordentliches Einkommen und gehöre deswegen nicht zu den Leuten, die immer auf die Preise schauen müssten, sagte er. Ehrlich oder arrogant? Was seine politischen Gegner dazu sagen, lesen Sie in einem ausführlichen Bericht von kreiszeitung.de*. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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