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Sondersitzung in NRW-Landtag: Zu wenig Schutz von Kindern in der Corona-Pandemie?

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Eine Schülerin mit Mundschutz öffnet ein Corona-Teststäbchen.
Die Coronafälle bei Kindern und Jugendlichen steigen besorgniserregend, so die SPD in NRW. (Symbolbild) © Rolf Vennenbernd/dpa

Der NRW-Landtag kommt zu einer Sondersitzung zusammen. Dabei geht es um Kinder und Jugendliche in der Pandemie. Die SPD fordert, die Kinder besser zu schützen.

Düsseldorf – Der nordrhein-westfälische Landtag kommt am Donnerstag zu einer Sondersitzung zusammen, um über den Schutz von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie zu diskutieren. Die SPD-Fraktion hatte die Sondersitzung am Montag in Düsseldorf beantragt. Sie befürchtete angesichts steigender Corona-Infektionszahlen bei Kindern einen „Kontrollverlust“.

Sondersitzung in NRW-Landtag: SPD macht schwere Vorwürfe – Kinder werden zu wenig geschützt

Man wolle „nicht länger zusehen, dass die Landesregierung schulterzuckend diese dramatischen Zahlen bei den Kindern“ beobachte, begründete Fraktionschef Thomas Kutschaty am Montag den Vorstoß. Man wolle mit Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) noch in dieser Woche „darüber diskutieren, was er gedenkt zu tun, um Kinder in unserem Land zu schützen.“

Sondersitzung in NRW-Landtag: Inzidenz bei Kindern extrem hoch

Kutschaty nannte die Entwicklung der Corona-Inzidenzwerte bei Kindern und Jugendlichen besorgniserregend. So liege in NRW etwa in der Gruppe der Fünf- bis 14-Jährigen die Sieben-Tage-Inzidenz – Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche – überwiegend im violetten Bereich, der einen Bereich zwischen 200 und 500 bedeute.

In Richtung Landesregierung forderte er: „Da muss deutlich mehr kommen.“ Das Landesparlament kommt zum Tagesordnungspunkt „Schutz unserer Kinder und Jugendlichen in NRW sichern - Kontrollverlust in der Pandemie beenden“ zusammen. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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