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Starkregen: Ministerpräsident Laschet besucht überflutetes Hagen

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Armin Laschet, CDU-Bundesvorsitzender und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht bei einer Pressekonferenz nach der Sitzung des CDU Präsidiums im Konrad-Adenauer Haus.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will am Donnerstag die Stadt Hagen besuchen, die besonders stark von den Unwettern betroffen ist. (Archivbild) © Michael Kappeler/dpa

Am Donnerstag will sich Ministerpräsident Laschet ein Bild über die Lage in Hagen machen. Anwohner von Flüssen wurden nun aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.

Hagen - Nach dem extremen Starkregen mit Überschwemmungen und Hochwasser an vielen Orten in Nordrhein-Westfalen besucht Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstag Hagen. Er wolle sich ein Bild von der besonders betroffenen Region machen, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit. Er werde sich dazu zunächst mit dem Krisenstab und dem Oberbürgermeister der Stadt, Erik O. Schulz (parteilos) treffen.

Unwetter in NRW: Armin Laschet besucht besonders betroffene Stadt Hagen

Die Ruhrgebietsstadt mit rund 180 000 Einwohnern war nach den heftigen Regenfällen in der Nacht zum Mittwoch von Überflutungen besonders betroffen. Bäche traten über die Ufer, Wassermassen überfluteten Straßen und Keller. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz.

Wassermassen in Haagen: Anwohner von Flüssen sollen sich in Sicherheit bringen

Angesichts weiter steigender Wasserstände hat die Stadtverwaltung von Hagen die Anwohner von Flüssen zudem aufgefordert, sich in höher liegende Bereiche zu begeben. „Falls das Haus nicht verlassen werden kann, sollten Sie sich in höhere Etagen begeben, sodass Sie gegebenenfalls von dort gerettet werden können“, teilte die Stadt am Abend mit. Grund sei ein gegen 21 Uhr erwartetes Hochwasser, das im Schnitt nur alle 25 Jahre vorkomme.

Wer sich nicht in der beschriebenen Weise in Sicherheit bringen kann, soll die Feuerwehr unter 112 rufen. Mit längeren Wartezeiten müsse gerechnet werden. „Legen Sie nicht auf, jeder Anruf wird angenommen“, versprach die Stadt. Laut WDR sind am Nachmittag auch Bundeswehrfahrzeuge in Hagen eingetroffen, um die örtlichen Kräfte zu unterstützen. (dpa/lnw) 

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