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Ukraine-Krieg: NRW macht Geflüchteten besonderes Angebot

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Geflüchtete aus der Ukraine stehen mit ihrem Gepäck vor den Gebäuden eines Flüchtlingsheims in Köln Worringen.
Die ersten aus der Ukraine geflüchteten Menschen sind in Köln angekommen. © Henning Kaiser/dpa

Die Geflüchteten im Zuge des Ukraine-Kriegs stellen NRW vor allerlei Herausforderungen. Auch Corona ist eines davon. Deshalb gibt es für Vertriebene ein extra Angebot.

Düsseldorf – Mit rund 35 Prozent ist die Impfquote gegen das Coronavirus in der Ukraine ziemlich gering. Angesichts der steigenden Corona-Zahlen könnte das für Nordrhein-Westfalen zu einem Problem werden. Denn im Zuge des Ukraine-Kriegs erreichen immer mehr Geflüchteten das größte Bundesland. Dagegen will die Landesregierung etwas unternehmen und plant deshalb allen Kriegsflüchtlingen ein niedrigschwellige Angebote für Corona-Schutzimpfungen anzubieten.

Corona-Impfung für Ukraine-Flüchtlinge – NRW-Regierung mit Bitte an Kommunen

Das Landesgesundheitsministerium NRW hat die Koordinatoren in den Städten und Kreisen geben, kurzfristig solche niedrigschwellige Impf-Angebot zu schaffen – beispielsweise mit Impfbussen an zentralen Punkten.

„Wir gehen davon aus, dass viele Menschen, die aus der Ukraine zu uns kommen, mit Impfstoffen geimpft wurden, die nicht in der Europäischen Union zugelassen sind oder aufgrund der schrecklichen Lage in ihrem Heimatland ihren Impfstatus nicht vervollständigen können“, erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Freitag (11. März) in Düsseldorf. Es sei wichtig, dass diese Menschen einen unkomplizierten Zugang zu Impfungen bekämen.

Corona-Impfung NRW: Auch Angebot für Saisonarbeiter geplant

Das Gesundheitsministerium hat die Kommunen zusätzlich gebeten, die für die Booster-Kampagne des Landes hochgefahrene Zahl der Impfangebote an den tatsächlichen Bedarf anzupassen, um keine Mittel zu verschwenden. Niedrigschwellige Basisangebote für die Allgemeinbevölkerung werde es aber weiterhin geben.

Die kommunalen Covid-19-Koordinatoren sollten sich künftig verstärkt auf Personengruppen konzentrieren, die bislang über Arztpraxen, Betriebsärzte und Apotheken nur schlecht oder gar nicht erreicht würden. Hierzu gehörten Wohnungslose oder Menschen ohne Krankenversicherung.

Darüber hinaus sollten sie Impfangebote für Saisonarbeiter organisieren, die beispielsweise in Kürze als Erntehelfer zum Einsatz kämen. Bei dieser Personengruppe sei ein ausreichender Impfschutz auch wegen ihrer Unterbringung in Sammelunterkünften von besonderer Bedeutung. (os mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Dieser Text wird laufend aktualisiert.

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