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Konstruiert Russland Kriegsgründe? USA erheben schwerste Vorwürfe - „Säuberung und Völkermord“

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Von: Patrick Mayer

Die USA werfen Russland vor, im Ukraine-Konflikt nach einem Vorwand für einen Angriff zu suchen. Außenminister Antony Blinken hält eine denkwürdige Rede - und listet auf.

München/New York - Was planen Russlands Präsident Wladimir Putin* und sein belarussischer Verbündeter Alexander Lukaschenko im Ukraine-Konflikt? Diese Frage treibt die internationale Politik um, zwischen Washington, London, Paris, Berlin und Warschau. Und nicht zuletzt natürlich Kiew, das als Hauptstadt in der Ukraine-Krise bei einem möglichen Angriff als Ziel gilt.

„Wir sehen: Sie tuen das Gegenteil dessen, was sie sagen. In den letzten 48 Stunden haben sie ihre Truppen um bis zu 7000 Soldaten verstärkt. Wir nehmen sie beim Wort, aber wir werden sie an ihren Taten messen“, erklärte Ben Wallace, Verteidigungsminister Großbritanniens, am Donnerstag (18. Februar) zu einem angeblichen Truppenabmarsch der Russen.

Ukraine-Konflikt: USA erheben schwere Vorwürfe gegen Russland

Am Rande der Sicherheitskonferenz (SiKo) in München erklärte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Die Grünen)* an diesem Freitag (19. Februar), Russland habe mit dem „beispiellosen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine und Forderungen aus dem Kalten Krieg“ die „Grundprinzipien der europäischen Friedensordnung infrage“ gestellt. Richtig deutlich wurde jedoch der US-amerikanische Außenminister Antony Blinken vor den Vereinten Nationen in New York.

Drohszenario: russische Panzer auf einem Transportzug.
Drohszenario: russische Panzer auf einem Transportzug. © IMAGO / ITAR-TASS

„Lassen Sie mich klar sagen: Ich bin hier heute nicht, um einen Krieg zu beginnen, sondern, um einen Krieg zu verhindern“, sagte Blinken - und listete mögliche konstruierte Kriegsgründe durch Russland auf. Diese könnten laut Blinken lauten:

Ukraine-Konflikt: USA skizzieren mögliche Angriffsgründe Russlands

Die Entdeckung eines erfundenen Massengrabes in der Ukraine. 

US-Außenminister Antony Blinken über mutmaßliche russische Pläne

Der 59 Jahre alte Demokrat aus New York ging aber noch einen Schritt weiter. So skizzierte der Vertreter der Regierung von US-Präsident Joe Biden vor der UN-Vollversammlung, wie ein möglicher Angriff der Russen im Ukraine-Konflikt* ablaufen könnte.

Spricht vor dem UN-Sicherheitsrat: Antony Blinken, Außenminister der USA.
Spricht vor dem UN-Sicherheitsrat: Antony Blinken, Außenminister der USA. © Timothy A. CLARY / AFP

Ukraine-Konflikt: US-Außenminister Antony Blinken nennt mögliche Angriffspläne Russlands

Der Ukraine-Konflikt* überlagert weiter das weltpolitische Geschehen. Und alle Blicke gehen nach Moskau, was dort als nächstes entschieden wird. (pm) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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