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„Das Duell“ zur NRW-Wahl: Wüst vs. Kutschaty – um diese Themen ging es

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Von: Oliver Schmitz

TV-Duell zur Landtagswahl in NRW: Bei „Das Duell“ im WDR treffen Hendrik Wüst (CDU) und Thomas Kutschaty (SPD) aufeinander. Alle Highlights im 24RHEIN-Ticker.

Update 21:51 Uhr: Zusammenfassung: Bei vielen Themen waren sich Wüst und Kutschaty sehr einig, die Unterschiede lagen eher in den Details. So kam es auch, dass „Das Duell“ zur NRW-Landtagswahl deshalb ziemlich zahm ablief. Die sachlichen Inhalte überwogen emotionale Äußerungen. Beide machten am Ende deutlich, dass sie sowohl für eine Koalition mit den Grünen als auch der FDP sind.

Update 21:31 Uhr: Das TV-Duell ist beendet.

Update 21:30 Uhr: Nun werden beiden nach ihrer „unverrückbaren“ Haltung bei Koalitions-Verhandlungen gefragt. „Arbeitsplätze müssen sicher sein und mit Klimaschutz zusammengehen“, sagt Wüst. „Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt aller politischen Entscheidungen stellen“, sagt Kutschaty.

Update 21:28 Uhr: Nun geht es um mögliche Koalitionspartner. Bei Zitaten aus Wahlprogrammen anderer Parteien sind sich beide ziemlich einig. Es zeigt, dass sich beide sowohl Bündnisse mit Grünen als auch FDP offen halten wollen.

Landtagswahl NRW: „Das Duell“ Wüst vs. Kutschaty im WDR – alle Infos im Überblick

„Das Duell“ zur NRW-Wahl: CDU offen für Staatsbeteiligung bei Konzernen

Update 21:27 Uhr: „Da wären bei ihrer Regierung Sektkorken geknallt“, meint Wüst spöttisch zum Wirtschafts-Wachstum in NRW – Kutschaty hatte es zuvor nur als Mittelmaß bezeichnet.

Update 21:25 Uhr: Kutschaty dazu Investitionen nach NRW zurückholen: „Unsere Arbeitslosenquote liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt“. Er möchte deshalb „gute Standortbedingungen“ schaffen, unter anderem mit Transformations-Agenturen. Man müsse so viel wie möglich im Land selbst produzieren oder aus der EU importieren.

Update 21:22 Uhr: Kutschaty erklärt, dass er nur für mehr Staatsbeteiligung ist, wenn das Unternehmen „perspektivisch wieder mehr Gewinne machen“ könne.

Update 21:19 Uhr: „Es ist nicht mehr die Zeit: Eine staatliche Unterstützung geht gar nicht“, sagt Hendrik Wüst. Dies sei eine der Lehren aus der Corona-Pandemie. „In Summe muss es so sein, dass unsere Produkte weltmarktfähig sind“. Nur so können laut der CDU Arbeitsplätze erhalten werden. Deshalb muss die Industrie in NRW erhalten werden, wenn auch mit einem Prozess zu nachhaltiger Herstellung.

Update 21:15 Uhr: Kutschaty will Unternehmen mehr finanziell unterstützen: „Unsere Wirtschaft muss sich transformieren“. Bei den Konzernen würde es an Mitteln fehlen. „Das Land muss sich auch engagieren“, sagt der SPD-Kandidat. Vor allem die Stahlproduktion in NRW soll somit erhalten werden. Es nennt zum Beispiel ThyssenKrupp.

Update 21:13 Uhr: Die Wirtschafts-Politik ist nun Thema.

Hendrik Wüst (CDU,r) und Thomas Kutschaty neben WDR-Chefredakteurinnen Ellen Ehni (2.v.r.) und Gabi Ludwig.
Hendrik Wüst (CDU,r) und Thomas Kutschaty neben WDR-Chefredakteurinnen Ellen Ehni (2.v.r.) und Gabi Ludwig. © Oliver Berg/dpa

„Das Duell“ zur NRW-Wahl: Kutschaty will mehr „bezahlbaren“ Wohnraum – Wüst Steuer-Senkung

Update 21:09 Uhr: Die CDU will die Grunderwerbssteuer senken, also die Kosten beim Kauf von Wohnung oder Haus. Wüst betont, dass man klar auch Eigenheim-Bauer unterstützen möchte.

Update 21:07 Uhr: Die SPD will den Fokus mehr auf den öffentlich geförderten Wohnungsbau setzen. Also Bau von „bezahlbarem Wohnraum“.

Update 21:05 Uhr: „Ich bin sehr dafür, dass wir den Menschen die Wahl lassen“, sagt Wüst zu Eigenheim-Bau in NRW.

Update 21:04 Uhr: Kutschaty zu Eigenheimen: „Jeder soll so wohnen, wie er möchten – wenn die Möglichkeiten dafür da sind“. Jedoch sieht er eher ein Problem bei Mietwohnungen.

Update 21:01 Uhr: Das nächste Thema ist „Wohnen“

News zur NRW-Landtagswahl 2022

Alle aktuellen Infos zu Umfragen, Wahlkampf, Entscheidungen, Fristen und mehr gibt es im News-Ticker zur NRW-Landtagswahl 2022.

„Das Duell“ zur NRW-Wahl: SPD will alle Krankenhäuser erhalten – CDU Pflegekräfte aus dem Ausland

Update 21:01 Uhr: „Wir müssen jetzt einen Cut machen“, sagt Kutschaty zum Vorgehen bei Pflegeberufen. Vor allem die Arbeitsbelastung sei das große Problem. Die SPD möchte die Mitarbeitenden deshalb entlasten.

Update 20:59 Uhr: Wüst zur Verbesserung des Pflegeberufes: „Wir haben so viele Auszubildende wie noch nie zuvor“. Ansonsten möchte die CDU auch Kräfte aus dem Ausland mit einem Willkommensgeld anlocken.

Update 20:54 Uhr: Die SPD möchte alle Krankenhäuser in NRW erhalten. „Das ist etwas, was wir nicht alleine dem Markt überlassen dürfen“, sagt Kutschaty. Auch die CDU äußert sich ähnlich. „Man muss ein Krankenhaus in der Nähe haben“, sagt Wüst. Für ihn sei der Maßstab circa 20 Minuten mit dem Auto entfernt.

Update 20:52 Uhr: Es geht weiter mit dem Thema „Gesundheit

„Das Duell“ zur NRW-Wahl: Kutschaty will Kita-Gebühren streichen – Wüst sieht Kosten

Update 20:50 Uhr: Kutschaty will die Kita-Gebühren in NRW komplett streichen: „Was wir da nicht hinkriegen, das rächt sich später“. Die CDU hat eine gemäßigtere Forderung und will ein weiteres – drittes – Kita-Jahr beitragsfrei machen. Dies würde bereits rund 600 Millionen Euro kosten, sagt Wüst.

Update 20:46 Uhr: „In den letzten fünf Jahren haben wir das auch gemacht“, meint Hendrik Wüst angesprochen auf den Unterschied zur SPD beim Thema mehr Lehrkräfte.

Update 20:45 Uhr: Das erste Kompliment: „Das ist ein guter Ansatz mit den Talentschulen“, sagt Kutschaty zur Initiative der aktuellen schwarz-gelben Landesregierung. Die SPD möchte diese ausbauen und plant den Bau von 1000 Schulen. „Die Idee ist am Ende dieselbe“, sagt Wüst anschließend. Die CDU würde die Nummer nicht deckeln, möchte sie ebenfalls ausbauen – vor allem in „schwierigen“ Vierteln.

Update 20:42 Uhr: Angesprochen auf die Erfassung des Unterrichtsausfalls, sagt Kutschaty: „Ich hätte lieber, wir stecken die Ressourcen ins Personal“. Er weicht der Frage anschließend weiter aus, sagt aber: „Es ist doch deutlich, dass zu viel Unterricht ausfällt“.

„Das Duell“ zur NRW-Wahl: SPD und CDU wollen mehr Lehrkräfte und sie besser bezahlen

Update 20:41 Uhr: „10.000 Lehrerinnen und Lehrer sollen neu eingestellt werden“, sagt Wüst. „Es ist die Grundlage dafür, dass Unterricht stattfindet“.

Update 20:38 Uhr: Kutschaty zur Attraktivität des Lehrer-Berufs: „Das A13 für alle soll kommen. Wir brauchen gerade an Grundschulen eine bessere Bezahlung“. Vor allem Berufseinsteiger sollen besser bezahlt werden. Dafür sind mehr Ausbildungen nötig.

Update 20:36 Uhr: Es geht weiter mit dem nächsten Thema „Bildung“. Hierbei ähneln sich SPD und CDU teilweise so sehr, dass Wüst und Kutschaty einige Zitate ihren Wahlprogrammen zuordnen sollen. Beide liegen meist richtig, aber die großen Überschneidungen beim Thema werden deutlich.

NRW Landtagswahl 2022: Umfragen, Wahlprogramme, Briefwahl – alle Infos im Überblick

„Das Duell“ zur NRW-Wahl: Erster Konflikt bei Clan-Kriminalität

Update 20:33 Uhr: Es gibt die erste Blitzfragerunde. Wüst ist für mehr Video-Überwachung, Kutschaty dagegen. Bei den anderen Fragen wie mehr Tasern sind sich beide einig (dafür). Das Gleiche gilt für die Registriernummer bei Beamten. Beide wollen diese nicht wieder einführen.

Update 20:29 Uhr: „Man braucht insgesamt mehr Polizei“, sagt Wüst angesprochen auf die Steigerung der Kripo-Beamten. Kutschaty erklärt ebenfalls, dass er dafür ist, in Zukunft mehr Polizisten auszubilden.

Update 20:27 Uhr: Kutschaty kritisiert Wüst wegen Statistik-Nennung. Für ihn seien die Wohnungseinbrüche auch wegen der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen.

Update 20:26 Uhr: Wüst will mehr Polizisten und diese besser ausstatten: „Wir haben da kräftig ausgebaut“. NRW sei laut ihm „so sicher, wie seit 35 Jahren nicht mehr“. Man habe 70 Prozent weniger Wohnungseinbrüche.

Update 20:22 Uhr: Kutschaty weist darauf hin, dass es „nicht nur“ um Clans in NRW gehen. Auch Rocker oder Mafia wären ein großes Problem. „Man muss sich die Bosse schnappen“, meint der SPD-Kandidat.

Update 20:20 Uhr: Wüst zur Clan- und Rocker-Kriminalität: „Wir müssen bei dem Thema dranbleiben und Clans und Rockern auf den Füßen stehen.“

Update 20:19 Uhr: Es geht los mit dem Thema „Innere Sicherheit“. Anlass ist der vereitelter Anschlag in Essen. Hendrik Wüst gibt Auskünfte, was bereits bekannt ist. Auch Kutschaty äußert sich. Beide zeigen sich betroffen.

Update 20:16 Uhr: Jetzt startet „Das Duell“ zwischen Hendrik Wüst und Thomas Kutschaty im WDR.

Update 20:10 Uhr: Das TV-Duell wird von den beiden WDR-Chefredakteurinnen Ellen Ehni und Gabi Ludwig moderiert werden.

Update 20:05 Uhr: Im Gegenteil zur Bundestagswahl 2021 wird es nach dem TV-Duell zur NRW-Landtagswahl keine Umfragen über den Verlauf der WDR-Sendung geben. Dafür sollen aber die Aussagen der beiden Kandidaten Wüst und Kutschaty im Anschluss geprüft werden.

IDZRW-Montage: Links Thomas Kutschaty, rechts Hendrik Wüst und im Hintergrund eine NRW-Flagge.
Thomas Kutschaty (SPD, l.) will NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bei der kommenden Landtagswahl ablösen. (IDZRW-Montage) © Rolf Vennenbernd/dpa (2) & Caroline Seidel-Dißmannel/dpa

Update vom 12. Mai, 19:36 Uhr: Die beiden Kandidaten haben sich auf das TV-Duell sehr unterschiedlich eingestimmt. Während Hendrik Wüst auf Twitter lediglich einen kurzen Hinweis auf die WDR-Sendung postete, stellte Thomas Kutschaty sogar ein extra Video online. Während sich der SPD-Kandidat „auf ein faires TV-Duell“ freue, freut sich der amtierende Ministerpräsident „über die besten Ideen für unser Land zu diskutieren“.

NRW-Wahl: Wüst und Kutschaty bei „Das Duell“ live im TV

Erstmeldung vom 10. Mai 2022: Düsseldorf/Solingen – Unmittelbar vor der Landtagswahl in NRW findet ein finales TV-Duell zwischen Hendrik Wüst (CDU) und Thomas Kutschaty (SPD) statt. Am Donnerstag (12. Mai) wird der WDR „Das Duell“ zwischen den beiden Kandidaten für das Amt des NRW-Ministerpräsidenten übertragen. 24RHEIN begleitet die Fernseh-Debatte live im Ticker.

„Das Duell“ zur Landtagswahl NRW 2022: So läuft die WDR-Sendung mit Wüst und Kutschaty ab

Beim TV-Duell zur NRW-Landtagswahl werden Wüst und Kutschaty rund 75 Minuten lang im Wechsel zu verschiedenen Themenblöcken befragt werden. Moderiert wird die WDR-Sendung „Das Duell“ von den beiden Chefredakteurinnen Ellen Ehni und Gabi Ludwig. Die Fernseh-Debatte findet in der Alten Schlossfabrik in Solingen statt.

Die Spitzenkandidaten von CDU und SPD sollen sich beim TV-Duell unter anderem zu den Themen Energie, Schulpolitik oder Mobilität äußern, erklärte eine WDR-Sprecherin auf Anfrage. Jedoch würde man sich vorbehalten, „auf tagesaktuelle Ereignisse oder Entwicklungen zu reagieren“. Grundsätzlich sollen alle „wichtigen und zentralen landespolitischen Themen“ zur Sprache kommen.

Es wird beim TV-Duell zwar kein Publikum geben, dafür wird die WDR-Sendung aber live im Fernsehen und Stream übertragen werden. Anschließend wird „Das Duell“ auch noch in der WDR-Mediathek oder YouTube auf Abruf verfügbar sein. (os) Tipp: Fair und verlässlich informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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