Über einen Monat nach Louvre-Diebstahl: Zwei weitere Verdächtige verhaftet

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Von: Karolin Schaefer, Kilian Bäuml, Bjarne Kommnick, Carmen Mörwald, Martina Lippl, Jennifer Lanzinger

Einbrecher stahlen am Sonntag wertvolle Schmuckstücke aus der Napoleon-Sammlung im Louvre. Eine Woche später scheinen zwei Verdächtige gefasst worden zu sein.

Update vom 28. November, 18.35 Uhr: Nun sitzen alle vier Tatverdächtigen des Louvre-Diebstahls in Haft. Die Suche nach dem gestohlenen Schmuck dauert indes weiter an. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, soll der mutmaßliche vierte Täter bereits sechsmal vorbestraft gewesen sein. Seine letzte Verurteilung war wegen schwerer Zuhälterei, er war zuvor jedoch auch bereits wegen Hehlerei mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Update vom 29. Oktober, 19.30 Uhr: Die nach dem spektakulären Einbruch in den Pariser Louvre festgenommenen beiden Tatverdächtigen haben teilweise gestanden. Gegen die 34 und 39 Jahre alten Männer solle ein Ermittlungsverfahren wegen Bandendiebstahls und Bildung einer kriminellen Vereinigung eingeleitet werden, sagte die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau. Zudem sollen sie in Untersuchungshaft kommen. Beide seien wegen schweren Diebstählen justizbekannt. Die Hoffnung sei, dass die Männer möglicherweise weitere Aussagen machten.

Der Louvre in Paris.
Ein Polizeiauto parkt im Hof des Louvre während Besucher vor der Glaspyramide in einer Schlange stehen. Eine Woche nach dem spektakulären Kunstraub im Pariser Louvre hat es zwei Festnahmen gegeben. © Thomas Padilla/dpa

Von den gestohlenen Juwelen im geschätzten Wert von 88 Millionen Euro fehle im Moment weiter jede Spur. „Ich möchte die Hoffnung bewahren, dass sie gefunden werden und an das Louvre-Museum und die Nation zurückgegeben werden können“, sagte Beccuau bei einer Pressekonferenz im Pariser Justizpalast. 

Nach Louvre-Diebstahl: Staatsanwältin appelliert an die Täter

„Diese Juwelen sind nun unverkäuflich. Wer sie kaufen würde, würde sich der Hehlerei schuldig machen“, sagte die Staatsanwältin. „Es ist noch Zeit, sie zurückzugeben.“ Möglicherweise hörten ihr die noch nicht gefassten Täter ja zu. Gestützt auf Bilder der Videoüberwachung gingen die Ermittler von vier direkt beteiligten Tätern aus. Es sei aber gut möglich, dass es eine „breitere Ebene mit einem Auftraggeber oder sogar den potenziellen Empfängern“ gebe.

Die Staatsanwältin betonte, dass bislang nichts darauf hindeutet, dass Museumspersonal den Einbrechern geholfen haben könne. „Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass die Täter von Komplizen innerhalb des Museums profitiert hätten.“

Update vom 26. Oktober, 10.32 Uhr: Nach dem aufsehenerregenden Kronjuwelen-Diebstahl im Pariser Louvre hat die Polizei nach Angaben aus Justizkreisen zwei Verdächtige festgenommen. Zwei Vertreter der Ermittlungsbehörden sagten am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP, die beiden Männer befänden sich wegen des Verdachts des Bandendiebstahls und der Bildung einer kriminellen Vereinigung in Untersuchungshaft. Zuvor hatten die Zeitung „Le Parisien“ und das Magazin „Paris Match“ berichtet, einer der beiden sei am Pariser Flughafen Charles de Gaulle kurz vor dem Besteigen eines Flugzeugs in Richtung Ausland gefasst worden.

Museumsdirektorin räumt nach Diebstahl im Louvre Fehler ein

Update vom 22. Oktober, 18.04 Uhr: Die Museumsdirektorin des Pariser Louvre hat nach dem Kronjuwelen-Diebstahl Fehler eingeräumt. Die Fassade des Museums sei nicht ausreichend durch Kameras geschützt gewesen. Die Ausstattung sei „unzureichend“, sagte Museumsdirektorin Laurence des Cars bei einer Anhörung vor dem Kulturausschuss des Senats am Mittwoch. „Das ist unser Schwachpunkt.“ Zudem sprach sie von einem „schrecklichen Fehler“.

Sie habe sich seit ihrer Amtsübernahme 2021 dafür eingesetzt, „die Aufmerksamkeit auf den sich verschlechternden Zustand des Louvre zu lenken.“ Nun bot die Louvre-Chefin ihren Rücktritt an. Kündigte aber auch an, dass es bei der Umsetzung des Sicherheitsplans „keine Verzögerungen“ geben werde. Zudem forderte sie die Einrichtung eines Polizeipostens im Inneren des Museums.

Links: Louvre-Direktorin Laurence des Cars im Rahmen einer Pressekonferenz. Rechts: Eine Menschenschlange vor dem Pariser Museum Louvre.
Gesteht sich einen „schrecklichen Fehler“ ein: Nach dem Juwelenraub im Pariser Louvre, bietet Museumsdirektorin Laurence des Cars ihren Rücktritt an. © Jumeau Alexis/imago/Thibault Camus/dpa/Montage

Inzwischen ist der Louvre wieder geöffnet. Doch die Täter sind weiter auf der Flucht. Die Polizei identifizierte bislang vier Personen. Die gefundenen Fingerabdrücke werden noch analysiert.

Einbruch im Louvre: Staatsanwältin beziffert Schaden

Update vom 21. Oktober, 20.24 Uhr: Nach dem spektakulären Einbruch in den Louvre liegen erstmals genaue Schadenszahlen vor. Die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau bezifferte gegenüber RTL den Wert der Beute: „Der Schaden wurde von der Konservatorin des Louvre auf 88 Millionen Euro geschätzt“. Noch gravierender sei allerdings der kulturelle Verlust durch den Raub der historischen Schätze.

Diese Summe würden die Diebe allerdings niemals erzielen, sollten sie auf die „sehr schlechte Idee“ kommen, die wertvollen Stücke auseinander zu nehmen und das Gold einzuschmelzen und zu verkaufen. Beccuau hofft, dass die Täter die Folgen bedenken, ehe sie die kostbaren Schmuckstücke und Juwelen vernichten.

Update vom 21. Oktober, 5.32 Uhr: Nach dem spektakulären Diebstahl historischer Juwelen aus dem Louvre in Paris sucht die Polizei intensiv nach den Tätern und der Beute. Während die Ermittler weiter auf einen Durchbruch hoffen, nimmt die Kritik wegen möglicher Sicherheitsmängel in dem weltberühmten Museum zu. So werden offenbar nur die wenigsten Ausstellungssäle videoüberwacht. Frankreichs Rechnungshof prangert an, es hätte „mehrere Vorfälle in jüngster Zeit, bei denen die Kunstwerke gefährdet waren“, gegeben.

Update vom 20. Oktober, 13.25 Uhr: Nach dem Einbruch und dem Diebstahl wertvoller Schmuckstücke bleibt der Louvre in Paris nun doch einen weiteren Tag geschlossen. Wer bereits ein Ticket gebucht hat, erhält eine Rückerstattung, teilten die Betreiber des Museums mit. Die Staatsanwaltschaft geht derzeit von vier Tätern aus, die am Sonntagmorgen in das Gebäude eingebrochen waren.

Dabei kritisierte erst kürzlich der französische Rechnungshof den mangelhaften Schutz der im Louvre ausgestellten Werke, wie aus einem der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Bericht hervorgeht. Auch Kulturministerin Rachida Dati räumte ein, dass der Schutz vernachlässigt worden sei. „Hier haben wir es mit organisierter Kriminalität zu tun, deswegen müssen wir jetzt die nötigen Mittel bereitstellen“, sagte sie dem Sender Europe 1. Der nur sieben Minuten dauernde Einbruch, bei dem die Täter auf Motorrollern entkamen, vermittele „ein sehr negatives Bild von Frankreich“, sagte Justizminister Gerald Darmanin. „Da haben wir versagt.“

Einbruch im Louvre: Täter erbeuten acht wertvolle Schmuckstücke

Update vom 20. Oktober, 5.42 Uhr: Nach dem spektakulären Einbruch in den Louvre am Sonntagmorgen sind nun weitere Details zu den gestohlenen Kunstschätzen bekannt geworden. Die Täter erbeuteten insgesamt acht wertvolle Schmuckstücke aus der Napoleon-Sammlung, wie der Stern unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtet. Dabei handelt es sich um eine Halskette aus dem 18. Jahrhundert mit Saphiren und Diamanten, Ohrringe von Kaiserin Joséphine mit Smaragden, eine goldene Brosche Napoleons mit seinem Wappen, eine Tiara von Kaiserin Eugénie mit Perlen und Diamanten, einen Ring Napoleons mit seinem Siegel, ein Armband von Marie-Louise mit Rubinen, eine Medaille aus der Ehrenlegion und eine Schnupftabakdose aus Gold.

Die genaue Vorgehensweise der Einbrecher ist mittlerweile rekonstruiert worden. Sie parkten einen Lkw mit Hebebühne neben dem Museum und zerstörten ein Fenster mit einem Trennschleifer oder einer kleinen Säge. Zwei Männer drangen ins Innere vor, während ein dritter draußen Wache hielt. Die Videoüberwachung filmte sie auf dem Fluchtweg in Richtung Autobahn A6, wo sie mit zwei PS-starken Motorrollern entkamen.

Juwelendiebstahl im Louvre
Einbrecher stehlen acht wertvolle Schmuckstücke aus der Napoleon-Sammlung. Die Täter gingen dabei professionell vor. Präsident Macron verurteilt den Angriff auf das Kulturgut. © Thibault Camus/dpa

Louvre-Einbruch: Macron will Täter stellen

Update vom 19. Oktober, 22.30 Uhr: Präsident Macron zeigte sich entschlossen in der Verfolgung der Kunstdiebe und kündigte umfassende Maßnahmen an. „Wir werden die Werke wiederfinden und die Täter vor Gericht stellen. Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Paris wird überall alles getan, um dies zu erreichen“, sagte Macron. Gleichzeitig verwies er auf die bereits geplanten Sicherheitsverbesserungen im Rahmen der Louvre-Modernisierung.

Währenddessen sorgten Amateuraufnahmen des Einbruchs für zusätzliche Aufmerksamkeit, die der Sender BFMTV öffentlich machte, das die Einbrecher bei ihrem spektakulären Coup in dem Ausstellungssaal mit den französischen Kronjuwelen zeigt.

Update vom 19. Oktober, 18.25 Uhr: Neue Ermittlungserkenntnisse zeigen, dass die Täter einen Lastenlift nutzten, um in das Museum einzudringen. Der gesamte Coup dauerte nach aktuellen Angaben nur sieben Minuten. Zuvor war von vier Minuten die Rede. Die Diebe setzten wohl auch einen Trennschleifer ein, um sich Zugang zur Apollon-Galerie zu verschaffen.

Die beschädigte Krone von Kaiserin Eugénie aus dem 19. Jahrhundert wurde in der Nähe des Museums aufgefunden. Diese historische Krone ist laut Museums-Website mit 1354 Diamanten und 56 Smaragden besetzt und stammt von der Ehefrau Napoleons III.

Update vom 19. Oktober, 15.58 Uhr: Nach aktuellen Informationen der französischen Tageszeitung Le Parisien waren insgesamt vier Täter beteiligt, zwei davon als Bauarbeiter mit gelben Warnwesten getarnt. Sie erbeuteten neun Schmuckstücke: ein Schmuckset, eine Halskette, Ohrringe, zwei Kronen – darunter die von Kaiserin Eugénie, die zerbrochen aufgefunden wurde – sowie eine Brosche. Außerdem wurde ein weiterer, bislang nicht offiziell identifizierter Gegenstand entdeckt.

Das Louvre-Museum habe laut der Leitung den ganzen Tag geschlossen, weil man „Spuren und Hinweise für die Ermittlungen sichern“ wolle, hieß es gegenüber der AFP. Die Evakuierung sei einem Augenzeugen zufolge „sehr ruhig, ohne Panik, ohne Aufhebens und auf eine sehr, sehr organisierte Art und Weise“. Dem widerspricht die Schilderung einer anderen Zeugin, die von panischen Besuchern berichtete, die gegen die Glastüren hämmerten. „Die Polizei rannte in die Nähe der Pyramide und versuchte, durch die seitlichen Glastüren in den Louvre zu gelangen, aber sie waren verschlossen und ließen sich nicht öffnen“, schilderte sie auf der Plattform X. Später besätigte sie einem Journalisten, dass das Museum geschlossen bleibe.

„Das sind Profis“: Überfall im Louvre soll lediglich vier Minuten gedauert haben

Update vom 19. Oktober, 14.55 Uhr: Beim Einbruch in das Louvre-Museum haben die Täter nach Angaben von Frankreichs Kulturministerin Rachida Dati keine Gewalt angewendet. „Das sind Profis“, sagte sie dem Sender TF1. Sie sprach entgegen der Aussage ihres Kollegen Laurent Nuñez, Frankreichs Innenminister, von lediglich vier Minuten, die sie für ihren Coup benötigt hätten. Sie habe Aufnahmen der Videoüberwachung gesehen. „Sie greifen niemanden an, sie gehen ganz ruhig hinein. In vier Minuten zerstören sie natürlich Vitrinen, nehmen ihre Beute und verschwinden ohne jegliche Gewaltanwendung.“

Zunächst hatten die Behörden von einem Raubüberfall gesprochen, es handele sich aber um einen Einbruchsdiebstahl, sagte die Ministerin in dem Interview. „Die Beute ist natürlich von unschätzbarem Wert. Es handelt sich um Juwelen, die entwendet, gestohlen wurden.“ Das eine auf der Flucht verlorene Schmuckstück sei sichergestellt worden und werde untersucht.

Update vom 19. Oktober, 13:40 Uhr: „Drei oder vier“ Verbrecher sind laut dem französischen Innenminister Nuñez geflohen und werden gesucht. Zum Zeitpunkt des Juwelen-Diebstahl gegen 9:30 Uhr war der Louvre in Paris bereits geöffnet. Lange Zeit bemerkten Besucherinnen und Besucher offenbar nichts von dem dramatischen Vorfall. Dann wurde das Museum evakuiert. Sicherheitsbeamte hätten von einem „technischen Zwischenfall“ gesprochen und seien nicht näher darauf eingegangen, erzählte ein 35-jähriger Augenzeuge Le Parisien. Auf Videos in den sozialen Medien ist zu sehen, wie Menschenmassen im Louvre zum Ausgang strömen. Alles verlief ruhig und organisiert.

Nach Louvre-Einbruch in Paris: „Juwel gefunden“

Update vom 19. Oktober, 13:05 Uhr: Eines der gestohlenen Juwelen, offenbar die zerbrochene Krone von Kaiserin Eugenie, wurde nach Medienberichten außerhalb des Louvre in Paris gefunden. Das bestätigte auch Kulturministerin Dati auf TF1.

Louvre Paris Google-Maps Screenshot
Juwelen-Diebstahl im Louvre: Die Diebe sind über Seine-Seite in das berühmte Museum in Paris gekommen. Die Apollo-Galerie befindet sich gleich dort. © Screenshot Google-Maps

Nach Louvre-Überfall in Paris – Täter auf der Flucht

Update vom 19. Oktober, 12:40 Uhr: Der Louvre in Paris ist geschlossen. Maskierte Kriminelle haben am Sonntagmorgen gegen 9:30 Uhr im berühmten Museum zugeschlagen (siehe Erstmeldung unten). Mehrere Juwelen Napoleons und der Kaiserin wurden gestohlen. Die Täter befinden sich auf der Flucht. Der Coup habe nur „sieben Minuten gedauert“, sagte der Innenminister Nuñez auf France Inter.

Räuber dringen in den Louvre in Paris ein –  Ministerin schließt weltberühmtes Wahrzeichen umgehend

Erstmeldung vom 19. Oktober 2025: Paris – Im weltberühmten Louvre-Museum in Paris hat es am Sonntag (19. Oktober) nach Angaben der französischen Kulturministerin einen Raubüberfall gegeben. „Heute Morgen kam es bei der Öffnung des Louvre-Museums zu einem Raubüberfall“, erklärte Kulturministerin Dati am Sonntag im Onlinedienst X. Es sei niemand verletzt worden. Nähere Details zum Tathergang oder was genau gestohlen wurde, nannte sie zunächst nicht. Nach Angaben des Museums bleibt der Louvre „aus außergewöhnlichen Gründen“ für den Tag geschlossen.

„Die Ermittlungen laufen“, teilte Dati weiter mit. Ein oder mehrere Täter seien in das Museum eingedrungen, hieß es aus dem Umfeld der Ministerin gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Louvre-Einbrecher hatten es wohl auf Schmuck abgesehen

Medienberichten zufolge drangen Räuber mit Kettensägen in das Gebäude ein und flohen mit historischen Schmuckstücken. Laut Le Parisien verschafften sich mehrere vermummte Täter, nachdem sie Fenster eingeschlagen hatten, über einen Lastenaufzug Zutritt in die Apollo-Galerie.

Wie der französische Nachrichtensender BFMTV berichtet, ereignete sich der Vorfall am Sonntag gegen 9:30 Uhr. Die Einbrecher seien demnach mit sogenannten T-Max-Rollern in die Gegend gekommen und hätten sich auf der Seine-Seite des Museums positioniert, wo derzeit Bauarbeiten stattfinden würden.

Französische Polizisten stehen neben einem Möbelaufzug, den Räuber am 19. Oktober 2025 benutzten, um in das Louvre-Museum
Juwelen-Diebstahl im Louvre: Einbrecher verschafften sich offenbar über ein ungesichertes Fenster Zugang. © DIMITAR DILKOFF

Mithilfe eines externen Lastenaufzugs sollen die Kriminellen zu den Fenstern gelangt sein und diese aufgebrochen haben, wie BFMTV erfahren haben will. Im Louvre erbeuteten die Einbrecher dann Schmuck, angeblich aus den Vitrinen mit den Herrscherbildern unter anderem dem von Napoleon. Dann flohen sie. Offenbar sind wichtige Juwelen aus der Sammlung gestohlen worden.

Laut Le Parisien stahlen die Diebe neun Stücke aus der Schmucksammlung Napoleons und der Kaiserin: darunter eine Halskette, eine Brosche sowie eine Tiara. Der berühmte Regent, der größte Diamant der Sammlung (von über 140 Karat), sei nach internen Quellen im Louvre noch an seinem Platz. Die Höhe des Schadens stehe noch nicht fest. Der Coup erinnert an den Juwelen-Diebstahl aus dem Grünen Gewölbe in Dresden. Damals gelangten Einbrecher durch das Fenster zu den Vitrinen. Der Louvre zählt zu den berühmtesten Attraktionen der französischen Hauptstadt. (Quellen: AFP, BFMTV, dpa, Le Parisien, Louvre, TF1, X) (ml)

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